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Das Kinderkino Spunk feiert 20-jähriges Bestehen
Freitag, 3. Februar 2012

Das Krefelder Kinderkino „Spunk" des Kulturbüros der Stadt Krefeld feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen.

ImageSeit zwei Jahrzehnten werden in der Fabrik Heeder „gute und ungewöhnliche" Trick- und Spielfilme für vier- bis achtjährige Kinder vorgeführt. Mit einem Familientag wird das 20-jährige Bestehen am Sonntag, 26. Februar, gefeiert. Dann wird um 10.30 Uhr der Zeichentrickfilm „Samson und Sally" präsentiert, der vor 20 Jahren als einer der ersten Filme im Spunk gezeigt wurde. Der Eintritt ist an diesem Tag für Klein und Groß kostenlos. Für den Sommer plant das Kulturbüro eine Filmwoche, die von der Firma Weng Find Art AG finanziell unterstützt wird, einem neuen Mitglied des Fördervereins des Kulturbüros. „Anfang der 1990er-Jahre hat im Südbezirk eine Gründerstimmung geherrscht", erinnert sich Jürgen Sauerland-Freer, Leiter des Kulturbüros Krefeld. Neben dem Stadtteilfest und einem Kulturführer ist „Spunk" entstanden. „Das Kinderkino wurde von Susanne Berns erfunden und ist seitdem sehr erfolgreich bei den Kindern", erklärt Sauerland-Freer. Auf der Suche nach einem passenden Namen für die Kinderkinoreihe wurden er und Berns bei Astrid Lindgren fündig. Der Name stammt aus einem Film „Pippi Langstrumpf". Das Wort „Spunk" erdachte sich die schwedische Kinderbuchautorin und es hat in dem Film keine Bedeutung. „Spunk soll für Kinder eine Alternative zu normalen Kinos sein", betont der Kulturbüroleiter. Die Filme sollen Kinder unter anderem ansprechen, die Kleinen ernst nehmen, Spaß machen und die Fantasie anregen.

Wenn das Kinderkino im Februar nun seinen Geburtstag feiert, wird zum 243. Mal ein Film in dieser Reihe vorgeführt. In der Anfangszeit führte das Kulturbüro die Filme einmal im Monat noch mit einem 16-Millimeter-Projektor vor, mittlerweile werden DVDs abgespielt. Die Filme bekommt das Kinderkino durch die Mitgliedschaft im Bundesamt für Jugend und Film. So kostet die Reihe mit zehn Filmen pro Jahr das Kulturbüro nur rund 1800 Euro. Bei der Auswahl achten die beiden Organisatorinnen Simone Liebetrau und Dorothee Monderkamp besonders auf die Qualität der Produktionen. „Wir bieten eine Mischung aus bekannten und unbekannten Filmen", so Monderkamp.

Für beide ist es wichtig, dass verschiedene Themenbereiche, wie Natur, Familie oder Freunde abgehandelt werden. „Mal ist ein Jungenthema an der Reihe, mal eins für Mädchen", sagt Liebetrau. Die Veranstaltungen an der Virchowstraße sind stets gut besucht. „Wir haben eine Auslastung von rund 80 Prozent", sagt Moderkamp. Das Angebot ist jedoch nicht nur für Kinder gedacht, auch Eltern und Begleitpersonen sind gern gesehene Gäste. Inzwischen kommen schon Eltern, die zu Beginn von Spunk selbst als Kinder in den Vorführungen saßen.

Weitere Informationen zum Kinderkino Spunk gibt es unter www.krefeld.de/kulturbuero .

 
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