Ausgeträumt!

Das CHTC-Bundesligateam wollte, quasi im letzten Moment, noch auf den Endrundenexpress aufspringen.

Dazu mussten am Wochenende sechs Punkte her. Leider reichte es aber am Samstag nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen Uhlenhorst Mülheim. Sonntagmittag unterlag man gegen Rot-Weiß Köln sogar mit 2:4-Toren. Damit wird das Final-Four-Turnier am 3.und 4 Mai in Hamburg definitiv ohne Krefelder Beteiligung stattfinden.

CHTC Trainer Matz Mahn haderte nach der Partie, zum wiederholten Male in dieser Saison, mit der mangelhaften Chancenauswertung seiner Mannschaft: “In der zweiten Hälfte war es ein Festival der ausgelassenen Tormöglichkeiten”, sagte der CHTC-Coach. “Dabei stand gerade Passen und der daraus resultierende Torabschluss ganz oben auf unserer Trainingsagenda”. In einer spannenden und ausgeglichenen Partie trennten sich der Crefelder HTC und Uhlenhorst Mülheim Die 500 Zuschauer sahen eine spannende und ausgeglichene Partie. Keiner der beiden Mannschaften gelang es bis zur Pause ein Tor zu erzielen. Nach Wiederanpfiff übernahm der CHTC mehr und mehr das Kommando. Doch ein Tor wollte nicht gelingen. Chancen im Minutentakt für die Offensivkräfte aus Krefeld. Doch Niklas Wellen, Oskar Deecke und Co. hatten das Glück nicht auf ihrer Seite. Sven Alex brachte es sogar fertig unbedrängt aus zwei Meter Torentfernung nicht ins Schwarze zu treffen. Besser machten es die Mülheimer. Drei Minuten vor dem Ende vollstreckte Florian Scholten einen Konter mit einem perfekten Schlag in den linken Winkel zum 1:0 für seine Farben. Der CHTC zeigte aber Moral, schmiss alles nach vorne, was Beine hatte, und wurde auf kuriose Weise mit dem Ausgleich belohnt: Ein Schlag von außerhalb des Schusskreises wurde lediglich von einem Mülheimer berührt – nach aktueller Regel ein regulärer Treffer. Ein enttäuschter CHTC-Coach Matz Mahn zog Bilanz: „Das war wohl das beste Spiel, das wir in den letzten Jahren gegen Mülheim abgeliefert haben. Aber vielleicht war der Druck unbedingt gewinnen zu müssen einfach zu groß für meine Jungs”. Die Hoffnung stirbt bekannterweise zuletzt. Unter diesem Motto begann der Crefelder HTC die Sonntagspartie gegen RW Köln. Rein rechnerisch bestand noch die Möglichkeit sich als Tabellenvierter in die Endrunde zu spielen. Doch die Gäste aus der Domstadt erwischten den besseren Start. Schon in der 10. Minute markierte Christoph Zeller per Ecke den Kölner Führungstreffer. Danach verlief die Begegnung ausgeglichen. Der gut aufgelegte Krefelder Schlussmann Niklas Sakowsky hatte in der 26. Minute wiederholt Gelegenheit sich auszuzeichnen. Reaktionsschnell machte er einen Schuss von Eckenspezialist Christoph Zeller unschädlich. „Spielerisch haben wir leider nicht an die starke Leistung von gestern anknüpfen können“, sagte Krefelds Trainer Matthias Mahn nach der Partie. Der CHTC hatte kurz vor dem Seitenwechsel großes Pech. Die Schiedsrichter pfiffen zu früh ab und entschieden auf Ecke für Krefeld. Dabei war der CHTC im Vorteil und konnte den Ball im Kölner Tor unterbringen. „Das war doppelt bitter, weil aus der Ecke der Konter zum 0:2 entstand“, ärgerte sich Mahn. Torschütze für RW Köln war in der 35. Minute der aufgerückte Marco Miltkau.

Die Vorentscheidung gelang dann in der 43. Minute dem Kölner Alexander Schöllkopff mit dem 3:0. „Gegen eine so starke Mannschaft war es dann schwer, zurückzukommen“, räumte CHTC-Trainer Matthias Mahn ein. Erst in der Schlussphase erzielten die Krefelder den Anschlusstreffer durch Alan Butt per Stecher, nach grandioser Einzelleistung von Niklas Wellen. Doch postwendens stellte der Kölner Mats Grambusch den alten Abstand wieder her. Das 2:4 gelang Oscar Deecke im Anschluss an die einzige Ecke der Krefelder wenige Minuten vor dem Ende der Partie. Matz Mahn resümierte nach dem Spiel: „Wir haben keinen guten Tag erwischt, und den hätten wir schon gebraucht, um gegen Köln etwas Zählbares zu holen“. Der Sieg für Rot-Weiss gehe in Ordnung und seiner Mannschaft hätte in den entscheidenden Phasen auch das Quäntchen Glück gefehlt. Weiter meinte Matz Mahn: “Zudem hat man gemerkt, dass wir gestern gegen Mülheim ein intensives Spiel hatten. Nach oben ist für uns jetzt leider nichts mehr möglich, aber dennoch werden wir versuchen, bis zum Saisonende noch ordentliche Spiele abzuliefern.“ Und davon stehen noch zwei Stück auf dem Plan. Am 12. April gastieren die Krefelder bei SW Neuss und das letzte Saisonspiel findet dann am Sonntag, 27. April, um 12 Uhr, am Krefelder Stadtwald statt. Zu Gast ist der Club An der Alster aus Hamburg. Anschließend verabschieden sich die Cracks des Crefelder HTC bis zum Start der neuen Spielzeit in die Ferien. Bei gutem Wetter sind Talks und ein Autogramstunde für kleine und große Fans geplant.

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