Endstation Halbfinale!

Aufgrund der extremen Temperaturen wurden in Hamburg anstelle von zwei Halbzeiten in Vierteln á 17,5 Minuten gespielt.

Bereits früh registrierten die Zuschauer die ersten Tormöglichkeiten der Kölner. Marco Miltkau nutzte die erste Strafecke im Spiel, um seine Farben in Führung zu bringen. Nach einem Abpraller reagierte er am schnellsten und brachte den Ball volley zum 1:0 (15.) über die Linie. Ab dem zweiten Viertel war Krefelds Defensive besser im Bilde und verhinderte im Minutentakt weitere Chancen. Trotzdem war der Meister von 2013 immer Herr des Geschehens. Es waren dann die individuellen Kölner Fehler, die den Krefeldern die erstan Ausgleichschancen bescherten. Die CHTC- Offensive mit Niklas Wellen und Oskar Deecke schafften in Folge es immer häufiger, die Abwehr der Domstädter in Verlegenheit zu bringen - doch leider ohne Tor-Erfolg. Auch die erste Strafecke, zuletzt ein Pluspunkt im Spiel der Niederrheiner, wurde von RW Köln-Keeper Viktor Aly pariert.

Mit Beginn der zweiten Hälfte hatte sich Köln wieder gefangen und belagerte erneut das Krefelder Tor. Florian Adrians, stand in der 47.Minute in Höhe des Siebemeter-Punktes sträflich frei, und hatte keine Mühe zum 2:0 für Köln zu treffen. Krefelds guter Schlussmann Mark Appel hatte keine Abwehrchance. Doch der CHTC gab nicht auf und versuchte nun mit allen Mitteln den Anschlusstrefer zu erzielen. “Bei uns fehlte einfach der letzte Pass im Kreis, um das Kölner Tor ernsthaft zu gefährden”, resümierte Krefelds Trainer Matz Mahn. Ein klassisch vorgetrager Konter der Domstädter brachte dann die endgültige Entscheidung. Marco Miltkau krönte seine gute Leistung mit dem Treffer zum 3:0 in der 59.. Minute. CHTC Trainer Matthias Mahn ist trotz der Halbfinal-Niederlage nicht allzu enttäuscht. "Das man hier verliert ist okay, aber wir hätten heute gerne auch mehr gezeigt. Wir haben alles investiert, leider hat es heute nicht gereicht. Die Kölner haben vorne mehr gemacht und standen hinten sicher, so dass wir nur zu wenigen Entlastungsangriffen gekommen sind. Leider konnten wir nicht das abrufen, was wir wirklich drauf haben. Dennoch freuen wir uns, dabei gewesen zu sein und vor allem über die tolle Unterstützung der vielen mitgereisten Krefelder Fans. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, die trotz der vielen Ausfälle eine tolle Rückrunde gespielt haben." Mannschaftskapitän Linus Butt stößt ins gleiche Horn. ”Natürlich waren wir erst einmal sehr frustriert. Minutenlang hätte man in der Kabine die berühme Stecknadel fallen hören können. Doch dann wurde uns langsam bewusst, was wir in den letzten Wochen geschafft - wenn man so will - von Null an ins Halbfinale. Wir wissen jetzt, wie gut sich so ein Final-Four-Turnier anfühlt, und genau deshalb werden wir als Mannschft alles daransetzten, um auch im nächsten dabei zu sein. Und noch etwas: Vielen Dank an die tollen Fans, die trotz dieser tropischen Hitze nach Hamburg gekommen sind.” Im zweiten Halbfinale setzte sich der UHC Hamburg nach Penaltyschießen mit 5:3 gegen Vorjahresmeister Harvestehuder THC durch. Das FInale gewann schließlich RW Köln mit 4:3-Toren und sicherte sich damit den sechsten Meistertitel.

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