Missglückter Hoffnungslauf für Rommelmann beim Worldcup in Polen - Crefeld auch unter schwierigen Bedingungen stark

Es ist nicht ganz so gelaufen, wie sich CRC Ruderer Jonathan Rommelmann seinen Worldcup Auftritt erhofft hatte.

Zwar gewann er deutlich das C-Finale, aber eigentlich wollte er es bis ins Halbfinale schaffen. Sehr windige Bedingungen und damit ein her gehend Starker Wellengang, machte es für die Topsportler der Nationen, auf dem Maltase in Poznań in Polen schwierig. „Ich ärgerer mich über mich selbst, da habe ich kurz nicht aufgepasst zwischen 1200 und 1400 Metern, das war unnötig“, so ein enttäuschter Rommelmann, der an diesem Wochenende nicht ganz zeigen konnte, was er kann. Er gewann das C-Finale mit mehr als 3 Bootslängen Vorsprung, was aber zur Pflichtübung geriet, angesichts der eigentlichen Zielsetzung.

„Das war von Jonny im Hoffnungslauf ein überwältigender Endspurt, nicht umsonst ist er hier mit Abstand die schnellste 500 Meter Teilzeit gefahren“, analysierte Heimtrainerin Sabine Tschäge das Rennen. Aber alles „Wehren“ im Endspurt half nichts, den Rückstand von einer Bootslänge auf Brasilien und Lars Wichert aus Hamburg wieder zu zu fahren. Am Ende fehlt eine 10tel Sekunde, eine Nichtigkeit. „Es war mit Abstand der schnellste Hoffnungslauf, der Brasilianer ist bis ins A-Finale vor gerudert und Wichert landete im B-Finale auf dem 2. Platz“, so Tschäge. Rommelmann wertet den Worldcup aber trotzdem positiv:“ich habe nochmal gemerkt, dass ich mithalten kann, in diesem Jahr steht mein Studium an 1. Stelle, ich war in keinem Trainingslager und habe „Normal“ trainiert!“ Seine nächste Station wird ein Herzenswunsch von Rommelmann, denn dann startet der sympathische junge Mann in Henley bei der Royalen Regatta. Zusammen mit Partner Konstantin Steinhübel aus Würzburg ist er im Doppelzweier eingeladen worden. Henley ist das Rudermekka, jeder Ruderer möchte einmal in seiner Laufbahn dort gerudert haben, alle beschreiben es als unvergessliches Erlebnis und die Erfahrungen aus Poznań werden Rommelmann sicherlich helfen, einen guten Start hin zu legen.

©Sabine Tschäge

Crefeld auch unter schwierigen Bedingungen stark

Nach Platz eins und drei zum Saisonauftakt in Frankfurt, lag die Messlatte für die Crefelder Achter bei der zweiten Station der Ruder Bundesliga, in der Alsterkrugarena in Hamburg entsprechend hoch. Tatsächlich zeigte sich ein schwieriger Renntag für die Teams von Niederrhein am Ende gnädig. Während der sieggewohnte Männerachter mit einer taktischen Meisterleistung zum Renntagsstart schon früh den Hauptkonkurrenten aus Frankfurt ausschalten konnte, musste sich der Frauenachter des CRC's jeden Meter im Laufe eines harten Renntages einzeln erkämpfen. So hatten die Crefelderinnen, die ersatzgeschwächt nach Hamburg anreisten, an sich Platz fünf im Visier der stärksten Sprintliga Deutschlands. Allen unkenrufen zum Trotz wuchsen die Damen vom Elfrather See, angestachelt von Team Captain Johanna te Neues, im Viertelfinale gegen den Achter von Banner JKU Wiking Linz derart über sich hinaus, dass sie wiederum das Halbfinale und damit die Plätze 1-4 erreichen konnten. Damit war das Tagesziel bereits übererfüllt und auch wenn die Frauen um Schlagfrau Marisa Staelberg in einem hochklassigen Halbfinale gegen Essen alles in die Waagschale warfen, hat es am Ende knapp nicht für den Einzug ins große Finale gereicht. Dennoch waren die Frauen am Ende mit Platz vier nicht unzufrieden, so Team Captain Johanna te Neues :"Wir haben das Maximum am heutigen Tag rausgeholt und sind nicht glücklich aber dennoch zufrieden." Der Crefelder Männerachter dagegen, hatte den Renntag von Anfang an voll im Griff und ist seiner Rolle als Präzisionsmaschine einmal mehr gerecht geworden. Von Schlagmann Lars Henning auf jedes einzelne Rennen und jeden Gegner separat eingestellt, spulte der Crefelder Männerachter nicht nur routiniert seine überlegene physische Präsenz aus. An diesem Renntag konnten die Crefelder auch Ihren Vorsprung in der Tabelle auf eine souveräne Führung ausbauen, was aber vor einem hochdramatischen Finalrennen gegen den Hauptstadtsprinter Berlin erst mit der Zielhupe klar war. Anders als in allen vorangegangenen Rennen konnten die Crefelder sich nicht vom Start direkt absetzten weil die Berliner, ebenso wie die Crefelder Ihre Stärke am Start ausgespielten. Und so kam es über die gesamte Strecke zu einem erbitterten Bord an Bord Kampf, den der Crefelder Männerachter erst durch eine Energieleistung in den letzten fünfzehn Schlägen für sich entscheiden konnte. So gab es am Ende erschöpfte aber zufriedene Gesichter bei den Crefelder Teams. Bugmann Achim Behrens dazu:" Wir haben uns eine gute Ausgangslage geschaffen um den Titel zu verteidigen, aber es steckt eben auch viel harte Arbeit über den ganzen Winter drin."

Von Manuela Staelberg

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