Jonathan Rommelmann freut sich aufs Rudermekka Henley on Thames

Für den 22 Jahre alten Medizinstudenten vom Crefelder Ruder-Club geht mit dem Start in Henley bei der Royal Regatta ein Traum in Erfüllung.

Nicht wie gewöhnlich wird dort über die olympische Distanz von 2 Km gerudert, sondern über eine Meile und 550 Yards, das entspricht 2112 Meter. Und anders als sonst geht es im KO System über die nur 2 Boote fassende Strecke, jeweils eine Runde weiter. Ein riesen Specktakel für die Zuschauer, die ganz der britischen Tradition verpflichtet einen strengen Dresscode befolgen müssen: Hut und Schlips, helle Stoffhosen, die Damen ein Knielanges Kleid, um nur ein wenig aus dem Prozedere zu lesen.

Wer jetzt denkt, das sei antiquiert: weit gefehlt! Henley ist ein Zuschauermagnet und eines von nur 3 Royalen Veranstaltungen, neben Wimbledon im Tennis und Pferderennen in Ascot. Auch in dieser Woche werden wieder bis zu 1 Millionen Zuschauer über die Regattatage, die am Samstag und Sonntag zu den Finals ihren Höhepunkt erreichen, erwartet. Rommelmann startet zusammen mit Konstantin Steinhübel aus Würzburg im „“Double Sculls ChallengeCup“ also im Doppelzweier. 12 Boote haben es in die Finalrunde geschafft. Dabei wurden Rommelmann und Steinhübel gesetzt, weil sie beide langjährige Nationalmannschaftsruderer sind und vom Veranstalter eingeladen wurden. Doch sie bekommen es in der Runde der besten 12 mit starker Konkurrenz zu tun. Die amtierenden Olympiasieger aus dem deutschen Doppelvierer mit Hans Gruhne/Potsdam und Karl Schulze/Berlin und die französischen Olympiasieger aus Frankreich im leichtgewichtigen Doppelzweier mit Pierre Houin und Jeremy Azou sind mit am Start. In Runde eins geht es gegen ein britisches Team vom Wallingford Rowing Club, sollten sie hier siegreich sein, dann könnte es direkt gegen einen Olympiasieger gehen. Neben den Franzosen sind im Doppelzweier noch Mannschaften aus Neuseeland, Holland und Italien am Start.
Doch neben dem sportlichen Erfolg ist es besonders die einmalige Stimmung und der besondere Flair, den die Ruderer lieben. Nicht umsonst startet in diesem Jahr auch wieder der Deutschlandachter beim prestigeträchtigen Challenge Cup und als neuer Besitzer der Weltbestzeit, sind die Britten besonders auf die Deutschen Boote erpicht. Es verspricht für Rommelmann ein sportlich einmaliges Vergnügen zu werden. Morgen geht der Flieger nach London und am Donnerstag heißte es dann das erste Mal: „Gentlemen - Ready for Start“.

©Sabine Tschäge

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