Auf dem Göttersee in Luzern geht’s für Laurits Follert rund

Endlich! So lautet die Devise von Modellathlet Laurits Follert, der in Luzern in dieser Saison in das internationale Geschehen eingreifen wird.

Lange fiel Follert wegen einer Rippenverletzung aus, aber Bundestrainer Christian Vieth aus Dortmund schenkte Follert das Vertrauen und gab ihm nach der erfolgreichen Kleinbootmeisterschaft in Krefeld Ende April das Vertrauen, dass er in den Vierer ohne Steuermann in Luzern zurück kehren kann. Die Crew mit Schlagmann Paul Gebauer, Niclas Schroeder beide aus Berlin, Christopher Reinhardt aus Dorsten und beim zweiten Worldcup mit Ersatzmann Finn Schroeder aus Lübeck. Präsentierte sich beim zweiten Worldcup in Poznan/Polen in bestechender Form und landete sensationell auf dem Bronzerang. Nicht alle Nationen waren in Poznan am Start. Jetzt in Luzern sind es 19 Vierer ohne Steuermann und mit dabei Seriensieger Großbritannien und die sehr starken Nationen, die in den letzten Jahren im Vierer vorne gefahren sind aus Holland, Rumänien, Frankreich, Italien, Australien und Neuseeland, um nur einen kleinen Überblick zu geben.

„Ich bin froh, dass ich wieder rudern kann, vor allem bin ich heiß endlich im Männerbereich starten zu können. In den letzten Wochen bin ich gut vorwärts gekommen und habe glaube ich wieder den Anschluss gefunden,“ so ein optimistischer Follert, der sichtlich froh ist, dass er vom Bundestrainer das Vertrauen bekommt. Sollte der Vierer seine Aufgabe gut bewältigen, dann wäre die nächste Aufgabe die WM in Sarrasota/Florida Ende September. Am dritten Renntag der Ruder-Bundesliga geht es auf den Aasee in Münster. Die Männer des Crefelder Ruder-Clubs wollen die Tabellenführung weiter auszubauen, die Frauen einen Podiumsplatz zurück erobern.

Am Samstag den 8. Juli macht die Ruderbundesliga am dritten von fünf Renntagen Halt auf dem Aasee in Münster. Für Ruderer aus NRW hat sich dieser Standort schon lange mit der jährlichen Aasee Regatta etabliert und auch die Ruder-Bundesliga wird hier gerne ausgetragen. Außerdem ist die Anreise nach Münster für die meisten Mannschaften die kürzeste dieses Jahr und es wird auf lautstarke Unterstützung gehofft, wenn im Herzen Münsters die 30 sprintstärksten Vereinsachter Deutschlands wieder um jede Platzierung kämpfen, um mit einem möglichst guten Tabellenplatz in die Sommerpause bis zum 19. August in Leipzig gehen zu können. Mit dabei ist der Männerachter des Crefelder Ruder-Clubs. Der Seriensieger der ersten Liga der Männer führt die Tabelle nach zwei Renntagen an und will diese Führung weiter ausbauen, um das Ziel der 9. Titelverteidigung in Folge zu untermauern. Auf den vorigen Regatten in Frankfurt und Hamburg konnte die Konkurrenz jeweils um knapp eine Sekunde geschlagen werden, was auf der Sprintdistanz von 350m eine kleine Welt ist. Also wurden die vergangenen zwei Wochen genutzt um weiter die Grundlagen zu trainieren, um bei jeden Bedingungen sicher zu sein. Zugpferd der ersten Stunde, Larus Melka, sagt dazu: „Bisher lagen zwischen den Renntagen jeweils nur zwei Trainingswochen, das ist wenig Zeit für die anderen Achter unseren Geschwindigkeits-Vorsprung aufzuholen. Wir fahren Selbstbewusst nach Münster, aber in dem Wissen, dass im Sprint jeder Schlag zählt.“ Mit dem Köpenick Achter aus Berlin haben die Männer eine sehr machbare Aufgabe im Zeitfahren zugelost bekommen, sodass sich vollkommen auf das Ziel der schnellsten Zeit konzentriert werden kann. Die direkten Vergleiche mit dem Dauerrivalen von der Frankfurter Germania und dem überraschenden Verfolger vom Hauptstadtsprinter Berlin werden also höchstwahrscheinlich erst im Halbfinale oder Finale folgen.

Auch die Frauen wollen in Münster angreifen. Nachdem man sich in Hamburg denkbar knapp mit dem vierten Platz begnügen musste, ist für Münster wieder Edelmetall das erklärte Ziel. „Am Wochenende haben wir nochmal ein wenig an den Stellschrauben gedreht und wollen in Münster zeigen, dass Crefeld auf das Podium gehört.“ sagt Team-Kapitän Johanna te Neues dazu. Außerdem kann in Münster auf einen minimalen Heimvorteil gehofft, da ein Teil der Besatzung dort studiert und eine deutlich verkürzte Anreise hat. Für die Frauen geht es im Zeitfahren gegen den Achter aus Essen-Kettwig, den Gegner der die Crefelderinnen vor zwei Wochen in Hamburg auf dem Weg ins Finale um Gold und Silber abgefangen hat, eine Niederlage die man nicht auf sich sitzen lassen will. Somit wird es hier ab dem ersten Schlag des Renntages hoch hergehen.

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