Laurits Follert erfüllt im Vierer WM Norm und fährt zur WM im September nach Florida

Deutlich siegte die Crew von CRC Ruderer Laurits Follert auf dem Rotsee in Luzern/Schweiz im B-Finale.

Gerne wären sie in das A- Finale vor gefahren, doch im Endspurt im Halbfinale konnten sie das Tempo der Vierer aus Italien, Holland und Spanien nicht mehr mit gehen. Total ausgepumpt blieb ihnen nur noch das B-Finale, im 19 Boote umfassendem Feld. Für die WM Norm mussten sie mindestens 9 schnellstes Boot werden, wollten sie ihre Chancen für eine Nominierung aufrecht erhalten.

Im B-Finale drehte die junge Crew um Schlagmann Paul Gebauer/Berlin, Christopher Reinhardt/Dorsten, Niclas Schroeder/Berlin und Follert mächtig auf, hatte man mit den Russen nach dem 2. Platz im Hoffnungslauf noch eine „Rechnung“ offen, wo die russische Mannschaft 5/10tel vor dem Deutschen Boot landete. „Wir können sehr schnell los fahren und sind dann auf der Strecke auch immer vorne dabei, aber die letzten 500 Meter haben wir dann einfach nur noch weiter fahren können, während die anderen Mannschaft noch steigern konnten“, so Follert am Telefon, „doch im B-Finale konnten wir dann endlich auch die letzten 500 Meter besser rudern und haben die Russen mit knapp 1 Sekunden auf den zweiten Platzt verwiesen.“ Für die junge deutsche Crew, die mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren zu den absoluten Youngsters gehört, ein wichtiger Schritt, um dann in 10 Wochen bei der WM in Florida im A-Finale mit mischen zu können. Seriensieger England hat noch weite Teile seiner Olympia Crew an Bord, ebenso die Italiener, Niederländer und Spanier, die seit Jahren in der Weltspitze das Geschehen bestimmen. Für Follert heißt es jetzt erst einmal einen Woche lockeres Training und durch schnaufen. Dann gehen die Umfänge wieder hoch und tägliche 2-3 Trainingseinheiten unter den wachsamen Augen von Bundestrainer Christian Vieth. Anschließend geht’s zusammen mit dem Deutschlandachter nach Völkermark/Österreich um den letzten „Feinschliff“ zu holen. Am 18.September startet dann der Flieger nach Florida mit einer hoffentlich bestens präparierten Mannschaft.

©Sabine Tschäge

Große Überraschung auf dem Aasee, Männerachter nicht oben auf dem Treppchen

Der Crefelder Ruderclub hatten sich den Sparda-Bank Renntag in Münster etwas anders vorgestellt. Dank gutem Wetter und zahlreichem Publikum, kochte der Aasee und bot für die dreißig Achtern aus der stärksten Sprintliga Weltweit einen gelungenen Tag.
Das Zeitfahren bei den Frauen war ein solider Start für den Frauenachter aus Krefeld. Mit Platz vier ging es ins Achtelfinale gegen Österreichischen Mädels aus Linz. Von da aus konnte der Frauenachter aus der Seidenstadt ungefährdet mit einem Sieg weiter ins Viertelfinale ziehen und traf dort auf dem zuvor geschlagenen Kettwiger Boot, hier konnten die Frauen den Abstand weiter ausbauen und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein. Ab hier lief es leider nicht mehr so wie erhofft, denn schon im Halbfinale stand der Große zuvor ungeschlagene Achter aus Minden den Mädels gegenüber. „Wir wissen das Minden sehr stark ist, aber wir haben einen super Tag und heute ist alles möglich.“ Sagte Marisa Staelberg vor dem anstehenden Rennen. Der kleine Heimvorteil den der Crefelder Frauenachter hier hatte, da ein paar hier studieren hat den Frauen leider nur in der Startphase geholfen, den im Ziel mussten sie sich dem stark fahrenden Achter geschlagen geben. Somit ging es ins kleine Finale um die Plätze drei bis vier. Hier erhofften sie sich die Bronzemedaille, um den Hals hängen zu können. Der Dauer Konkurrent Postdam, der seit Beginn der diesjährigen Bundesliga Saison immer wieder im kleinen Finale auf die Krefelder Frauen trifft, konnte wie in Hamburg einen Sieg einfahren und die Frauen vom Elfrather See mussten sich mit dem vierten Platz an diesem Renntag zufrieden geben . Zur großer Überraschung gewann im großen Finale nicht die Frauen aus Minden sondern der seit 2 Jahren bestehenden Achter aus Hanau . Bei dem Männerachter war es wie erwartet im Zeitfahren der erste Platz. Schon seit Jahren dominiert dieser in der ersten Bundesliga. Danach ging es gegen den Zeitfahr langsamsten im Viertelfinale weiter, dies war der befreundete Achter aus Mühlheim der sich geschlagen geben musste. Im Halbfinale trafen Sie auf dem Haupstadtsprinter Berlin der zuvor in Hamburg Silber geholt hatte. In diesem Rennen liefe es für die Jungs aus Krefeld nicht so wie erwartet und es kam zu einer großen Überraschung. Der Achter aus Berlin konnte mit einer tollen Performanz den zuvor ungeschlagenen Crefelder Männerachter in die Schranken weisen. Dieses Rennen überraschte nicht nur den Männerachter sondern auch die Zuschauer konnten es kaum fassen. Die Krefelder Jungs wussten diese Darbietung zu würdigen und applaudierten den feiernden Achter aus Berlin. Umso stärker war aber jetzt der Wille die Bronzemedaille mit nach Hause zunehmen und setzten sich dies als neues Ziel. Zu dem kleinen Finale um Platz drei und vier fielen sie wieder in Altemuster und konnten hier gegen den Achter aus Emscher souverän gewinnen. Trotz Platz drei bleibt der Männerachter in der Ruderbundesliga der Tabellenführer.

Die Ziele in den nächsten fünf Wochen bis zum nächsten Renntag in Leipzig sind klar gesetzt für die Männer heißt es wieder an die Spitze des Podiums zu gelangen und für die Frauen soll es nicht beim undankbare vierten Platz bleiben auch sie erhoffen sich wieder eine Medaille.

©Viktoria Voigt

Werbepartner

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2013 JoomlaWorks Ltd.

Handy App

[Link]
   
[Link]
   
[Link]

Veranstaltungen

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2013 JoomlaWorks Ltd.
Go to top