Leipziger Ruderspektakel wird ein Krefelder Triumphzug

Beim 4. Lauf der Ruder-Bundesliga im Rahmen des Leipziger Wasserfestes könnten beide Krefelder Teams überzeugen.

Die Damen starteten mit einem deutlichen Sieg gegen den Havelqueen-Achter aus Potsdam und holten sich den Zeitfahrsieg vor den favorisierten Mindenerinnen. Das Achtelfinale gegen Liga-Schlusslicht Frankfurt wurde ein gefahrloser Sieg. Danach ging es gegen den Salzkristallachter Bernburg, der ebenfalls kein größeres Problem darstellte.

Im Halbfinale hieß nun Kettwig der Gegner, ein heißer Konkurrent, wenn es bei den vergangenen Wettkämpfen um die Plätze 3 oder 4 ging. Doch diesmal wollten die Seidenstädterinnen mehr. Eine dreiviertel Länge wurde es am Ende, die den Weg ins Finale gegen die Vorjahressiegerinnen aus Minden ebenete. Doch hier fanden die Crefelderinnen ihre Meisterinnen und kamen nach einem tollen Start mit einer halben Länge Rückstand doch "nur" als zweite ins Ziel. " Der Ausgang im Finale war fast zu erwarten, trotzdem war dies unser bestes Saisonergebnis und wir sind mega happy" sagt Nationalruderin und Neuverstärkung Michaela Staelberg.

Bei den Männer brauchte es ein wenig, bis die übliche Hackordnung bei den acht schnellsten deutschen Männerachtern wiederhergestellt war. Zunächst sicherte sich der Frankfurter Achter mit einem denkbar knappen Sieg über die Crefelder den Zeitfahrsieg. Auch im Viertelfinale gegen den Köpenick-Achter kam das Boot der Seriensieger nicht so recht in Schwung. Im Halbfinale kam es dann zum heißesten Tanz auf dem Elsterflutbett: Crefeld gegen den Sieger aus Münster: den DWB-Holding-Achter Berlin. Doch die Männer vom Elfrather See führten diesen Tanz, wenn auch -wie erwartet- sehr knapp und setzten sich am Ende mit einer Zehntelsekunde durch. Im Finale schließlich traf man auf den Überraschungsgegner aus Wurzen, der sich zum ersten Mal in ein A-Finale vorkämpfte, aber trotz tapferer Gegenwehr kein größeres Problem für die nun befreit rudernden Crefelder darstellte. " Wir konnten unseren Vorsprung auf den Tabellenzweiten jetzt auf 3 Punkte ausbauen, das sollte im Normalfall für die 8. Titelverteidigung am 16. September in Berlin reichen" meint Schlagmann Lars Henning. Neben dem zur erwartenden 9. Titelgewinn bei den Männern sind auch die Damen im Rennen um die Gesamtklassement-Plätze 2 und 3 in Berlin wieder gut im Rennen.

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