Laurits Follert steht im Halbfinale der Ruder WM in Sarasota/Florida

Wirbelsturm Irma hat die Regattastrecke in Sarasota/Florida verschont, lediglich die Boote mussten im Container einen kleinen Umweg nehmen, so dass das deutsche Team erst mit 2 Tagen Verspätung im eigenen Boot trainieren konnte.

Laurits Follert und Crew nahmen das sportlich und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, was mit einem 2. Platz im Vorlauf belohnt wurde. Nur die amtierenden Weltmeister und Olympiasieger im Vierer ohne Steuermann aus Großbritannien, waren für das junge Deutsche Quartett zu schnell. Ebenfalls ein junges Team schickte der Österreichische Ruderverband, ähnlich wie das DRV Boot gehören hier auch noch alle dem U23 Kader an.

Im morgigen Halbfinale treffen Paul Gebauer/Berlin, Christopher Reinhardt/Dorsten, Niclas Schroeder/Berlin und Follert erneut auf Österreich. Einige nicht zu ernst gemeinte Scharmützel gab es schon auf den Seiten der sozialen Medien, man kennt sich aus den vergangen Jahren und möchte den Bugball auch in dieser Saison davor halten. Die stärkste Rolle im Halbfinale werden aber Australien und Dänemark einnehmen und dann wird es ein enges Duell zwischen Deutschland, Österreich, Kanada und Neuseeland um den Finaleinzug geben. Lediglich die schnellsten 3 Boote qualifizieren sich für das A-Finale. Im anderen Lauf kämpfen Großbritannien, Italien, Frankreich, Holland, Spanien und die Gastgebernation USA um die begehrten 3 Finalplätze. Unstrittig ist, dass sich Großbritannien wahrscheinlich knapp vor Italien durchsetzen wird, aber dann ist es ein offener Kampf, die besten Karten hat dabei noch Spanien. „Wir wollen morgen voll attackieren, der Vorlauf hat gut geklappt und der Endspurt war geschlossen, aber über die Strecke haben wir noch Reserven“, so Follert, der sich bisher Begeistert von seiner ersten A-WM zeigt. „Was hier alles organisiert wird ist toll, die umliegenden Schulen haben einen Wettbewerb ausgeschrieben und zur Belohnung wurden über 2000 Schüler zu den Vorläufen eingeladen. Die haben schon ordentlich Stimmung gemacht. Es wird jetzt auch jeden Tag voller, immer mehr Zuschauer kommen, man merkt, dass Rudern in den USA populär ist“ fügt Follert hinzu.

Die zwei Trainingstage, die sie seit dem Vorlauf am Sonntag hatten, haben sie nochmal intensiv zum Training genutzt. Heute stand nur lockeres Rudern und Gymnastik auf dem Programm. Morgen um 11:21 Uhr Ortszeit (-6 Std) kann Follert den bisher wichtigsten Schritt seiner jungen Ruderkarriere schaffen und als 21 Jähriger in das Finale der besten 6 Vierer ohne Steuermann einziehen.

©Sabine Tschäge

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