HSG Krefeld 25 : 22 ( 14 : 11 ) Longericher SC

Das verflixte 7. Spiel... verdient gewonnen !!!

Das Spiel stand unter einem besonderen Stern, denn gegen die rot/weissen aus dem Kölner Norden konnte die HSG in den bisherigen Aufeinandertreffen nicht gewinnen, das Unentschieden im Frühjahr gegen die Domstädter war das bisher beste Resultat. Heute, im 7. Saisonspiel sollte im 7. Spiel gegen die bisher "Unbesiegbaren" der Bann gebrochen werden. Die Rahmenbedingungen in der Glockenspitzhalle stimmten, mit viel Programm und Krefelder Prominenz wurde Schulsportmeister/innen geehrt und Spenden überreicht, schon weit vor dem Spiel war echt was los. Für die 1103 Zuschauer gab es somit mehr als ein Handballspiel, eine gute Show ist bei der HSG mittlerweile immer mit von der Partie.

Jetzt aber zum heutigen Spiel, man begann mit dem üblichen Abtasten, aber diese Phase war sehr schnell vorbei und ein Kampf um Ball und Raum entbrannte, die Abwehrreihen waren von Anfang an gefordert und zeigten sehr deutlich, das es um Einiges geht. Die frühe Zeitstrafe nach knapp 3 Minuten gegen Damian Janusz war strittig, die 2 Minuten gegen den Kölner Christopher Wolf 4 Minuten später aber eindeutig. Zu dem Zeitpunkt führten die Eagles mit 4 : 3, David Hansen, der wiederum ein gutes Spiel machte hatte trotz Foul getroffen. Auf Seiten der Gäste kam Mirco Böing besonders gut in die Partie und hatte nach 10 Spielminuten bereits 3 Treffer auf seinem Konto. Die nächsten 10 Minuten waren vom Kampf geprägt und aufgrund der guten Torhüter - Leistungen recht torarm, als der Gästetrainer in der 20. Minute das 1. Team - Timeout nahm stand es 8 : 7 . K.C. Brüren hatte einen 7 mtr. versemmelt, der Abstand war nur 1 Treffer, aber die HSG konnte sich jetzt wieder, auch begünstigt durch zwei 2 Minuten - Strafen gegen die Longericher, auf 11 : 7 absetzen. Max Zimmermann hatte jetzt eine ganz starke Phase und traf in relativ kurzer Zeit 3 Mal, kurz vor der Halbzeit bremste er sich selbst, indem er beim Siebenmeter das Tor verfehlte. Die Gäste hatten jetzt in Oliver Dasburg und Simon Schlösser ihre Torgaranten, gingen aber mit 3 Toren Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste innerhalb von 5 Minuten die HSG - Führung egalisieren, auch begünstigt durch den 2. verworfenen Siebenmeter von K.C. Brüren, der aber insgesamt ein gutes Spiel machte.

Tim Gentges, der wiederum allein heute als Spielmacher auftrat (Simon Ciupinski wurde krankheitbedingt von Ronny Rogawska noch geschont, entgegen der Vorankündigung) und seine Rolle wieder ganz stark spielte und mir spektakulären Treffern zeigte, wie sehr er den Sieg wollte. Er traf zum 15 : 14, nach erneutem Ausgleich der rot/weissen aber machte die HSG 6 Treffer in Folge und Max Jäger, der heute ausser bei 1 Siebenmeter durchweg das Tor hütete konnte 9 Minuten alle Longericher Wurfbemühungen zunichte machen. Das 21 : 15, wenig später das 22 : 16 schien schon die Vorentscheidung zu sein, aber auch das Kölner Timeout zeigte seine Wirkung, Trainer Andreas Klisch stellte um auf eine offensivere Abwehr, meist 4 : 2, teilweise mit Manndeckung gegen Tim Gentges.

Die Eagles hatten damit einige Mühe, zumal Nils - Thorben Schmidt seinen Kasten vernagelte und die Gastgeber 8 1/2 Minuten ohne eigenen Treffer blieben. Das starke Auftreten von Max Jäger heute haben die Eagles es zu verdanken, das die Domstädter in der Zeit nur 3 Treffer schafften und auf 22 : 19 verkürzten. Als endlich in der 55. Minute das 23 : 19 durch David Hansen fiel war die Begenung entschieden. Die Gäste versuchten mit einer ganz offenen Deckung noch die HSG zu Fehlern zu zwingen, aber das 3. Timeout von Ronny Rogawska 2 1/2 Minuten vor dem Ende liess die Kölner Bemühungen wieder etwas abschwächen und die Gelb/schwarzen sicher das Spiel und den Sieg unter Dach und Fach bringen.

Heute war das Abwehrzentrum wieder 60 Minuten gefordert und Damian Janusz und Marcel Goerden hatten mehr als alle Hände voll zu tun. Die Aussen - Positionen mit einem positiv verrückten Max Zimmermann, der 2 Tore von der Eckfahne warf und einem kühlen Karl Roosna, der jeden Abpraller vom Tor abfängt und so das Angriffsspiel mit ankurbelt. Man kann die Mannschaft einfach nur als Kollektiv loben, wenn auch hier und da nicht alles klappt, aber sie kämpfen zusammen und lernen zusammen, von Spiel zu Spiel.

Ein Riesenstein fiel allen HSG - Spielern, Trainern und Fans vom Herzen, die Klubverantwortlichen lagen sich in den Armen und es durfte gefeiert werden.

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