2:5 gegen München – Pinguine-Serie endet

Mit einer 2:5 (1:2, 0:2, 1:1)-Niederlage gegen Serienmeister Red Bull München endete die Siegesserie der Krefeld Pinguine nach sechs Erfolgen.

Bei den Krefeldern gab nach quälend langer Verletzungspause Patrick Klein sein Comeback im Kader, saß aber auf der Bank. Im Tor startete, wie in den vergangenen Spielen immer, Dimitri Pätzold. Die Gäste aus der Bayerischen Landeshauptstadt begannen engagiert und setzten sich oft in der Krefelder Zone fest. Doch nach etwa fünf Minuten befreiten sich die Hausherren und kamen zu ersten, wenn auch nicht ganz klaren, Chancen. Nach acht Minuten dann das erste Powerplay für die Schwarz-Gelben. Dieses blieb zunächst ungenutzt, doch als München gerade wenige Sekunden komplett war, eroberten die Gastgeber nach einem Scheibenverlust im gegnerischen Drittel den Puck zurück.

Greger Hanson spielte von der Rundung schnell in den hohen Slot, da lief der aufgerückte James Bettauer in die Lücke, zog sofort ab und traf zum 1:0 für die Hausherren (10.). Die Gastgeber gestalten das Spiel in der Folge absolut ausgeglichen, hatten aber immer wieder Probleme mit dem sehr aggressiven Forecheck des Meisters. In der 17. Spielminute sorgte dieser auch dafür, dass es den Pinguinen nicht gelang, sich zu befreien. Es kam zu einem Bully vor Pätzold, das ging an München und von der blauen Linie zog Andrew Bodnarchuk ab und das Hartgummi ging durch eine Spielertraube hindurch aufs Tor. Pätzold hatte keinerlei Sicht und so schlug das Spielgerät zum 1:1 ein. Der Meister blieb jetzt dran und eroberte nur wenig später im Forecheck erneut die Scheibe. Diese wurde in den Slot gespielt und da stand Derek Joslin und ließ Pätzold keine Abwehrchance. So ging es mit 1:2 in die erste Pause.

In den zweiten Durchgang nahmen die Pinguine noch 1:14 Minuten Restüberzahl mit. Diese blieb aber ungenutzt und als München gerade komplett war, kamen sie zum Konter über Ex-Pinguin Mark Voakes. Die Scheibe kam zum Topscorer Maxi Kastner, der kam nach einem abgewehrten Schuss hinter dem Tor an die Scheibe, wollte in den Slot spielen und da sprang sie Pätzold an den Schoner und von dort über die Linie (22.) München spielte jetzt seine Routine aus, kontrollierte Puck und Gegner und wartete geduldig auf die Chance. Die Pinguine kämpften, kamen aber gegen den erfahrenen Serienmeister selten zu klaren Angriffen. Immer deutlicher wurde jetzt die Souveränität der Gäste und in der 33. Minute kam bei angezeigter Strafe gegen Krefeld der Meister zu einem 2-auf-1 und das schloss Jakob Mayenschein mit dem 4:1 ab. Ein böser Fehlpass in der eigenen Zone brachte dann sechs Sekunden vor der zweiten Pause erneut Mayenschein zum Alleingang, doch Pätzold war zur Stelle und hielt sein Team mit einer tollen Parade wenigstens einigermaßen im Spiel. Mit 1:4 ging es in die Pause. Der Schlussabschnitt sah dann Pinguine, die noch einmal versuchten, heran zu kommen. Und das gelang in der 43. Minute. Daniel Pietta fuhr hinter dem Tor herum, legte auf Chad Costello und der lochte aus kurzer Distanz zum 2:4 ein. München bekam wenig später eine Überzahl, die die Pinguine aber sicher überstanden. Danach drängten die Schwarz-Gelben auf den dritten Treffer, doch trotz einiger Gelegenheiten blieben ganz klare Chancen zunächst aus und München spielte extrem clever und routiniert. Knapp zwei Minuten vor dem Ende ging Pätzold vom Eis und die Pinguine drängten mit aller Macht, doch München kam an den Puck, Mauer führte diesen durch die neutrale Zone und traf dann unbedrängt zum 2:5-Endstand ins leere Tor.

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