Achtung: Falsche Polizisten - Neue Masche - Zeugen gesucht

In der Nacht zu Mittwoch (27. März 2019) hat die Polizei Krefeld eine neue, dreiste Masche von Trickbetrügern registriert, die damit einen Krefelder um Bargeld gebracht haben

Nachdem zwei Männer zunächst ein Fenster einschlugen, klingelten sie kurze Zeit später an der Tür des Bewohners und gaben sich als Kriminalbeamte aus, die mit der Tatortaufnahme beauftragt seien. Gegen 1:45 Uhr bemerkte ein 56-jähriger Krefelder, dass ein Fenster seiner Erdgeschosswohnung an der Cracauer Straße eingeschlagen war. Etwa 20 Minuten später klingelten zwei Männer an seiner Tür und gaben sich als Kriminalbeamte aus, die angeblich Spuren sichern und die Anzeige aufnehmen sollten.

Obwohl der Krefelder die Polizei zuvor gar nicht informiert hatte, glaubte er, dass es sich um echte Kriminalbeamte handelt. Er ließ sie deshalb in die Wohnung, wo die beiden Männer sämtliche Schränke durchsuchten und Fotos machten. Anschließend forderten sie eine Bearbeitungsgebühr von 40 Euro. Dieser Zahlungsaufforderung kam der Krefelder nach. Anschließend verschwanden die beiden Männer. Ob sie auch etwas gestohlen haben, steht noch nicht fest. Gestern Mittag erzählte das Opfer einer Bekannten von dem Vorfall, die Verdacht schöpfte und die Polizei informierte. Die beiden Betrüger sind etwa 30 Jahre alt und waren dunkel gekleidet. Ihr Aussehen wird als "südländisch" beschrieben. Ein Mann war an der rechten Hand verletzt. Diese Verletzung könnte er sich beim Einschlagen des Fensters zugezogen haben. Für Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei Krefeld unter der Rufnummer 02151 6340 oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Das Ziel der Trickbetrüger ist es, mit ständig neuen Tricks und erfundenen Geschichten das Vertrauen der Opfer zu erschleichen und so Wertgegenstände zu erbeuten. Das sollten Sie beachten:
- Die Polizei erhebt niemals Bearbeitungsgebühren für ihren Einsatz.
- Lassen Sie keine fremde Personen in Ihre Wohnung.
- Übergeben Sie niemals Wertgegenstände an Fremde.
- Wählen Sie im Zweifel den Notruf 110.
- Infomieren Sie Ihre Angehörigen über diese neue Masche.

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