Oberbürgermeister besucht Hochschul-Racing-Team

Oberbürgermeister Frank Meyer hat das Racingteam der Hochschule Niederrhein besucht.

„Es ist absolut bewundernswert, wie viel Zeit und Energie die Studenten in diese Rennmaschine stecken", staunte Frank Meyer über den Boliden. Das 40-köpfige Team, überwiegend aus den Bereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Informatik sowie Wirtschaftsingenieurwesen, werkelt quasi rund um die Uhr am RS-18c, der in der Formula Student an den Start geht.

Unter der Haube stecken 49 Pferdestärken und trotz Stahl-Gitterrohrrahmen wiegt der Wagen lediglich 172 Kilogramm, was ihn auf 104 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit bringt.In der weltweiten Formula Student, an der sich 500 Universitäten beteiligen, kommt es nicht zwingend darauf an, das schnellste Auto zu haben, auch andere Komponenten spielen eine wichtige Rolle. So gibt es Beschleunigungsrennen oder ein Ausdauerrennen über 22 Kilometer. „Es geht auch darum, ein zuverlässiges Auto zu bauen und das über eine längere Distanz zu beweisen. Die Hälfte kommt nicht ins Ziel", berichtet Christian Delgado vom Racing Team, das stets bei den Formula Student-Rennen in Italien und Österreich startet. „Auch wir sind schon zweimal ausgefallen, einmal wegen eines Defekts an der Spritpumpe, einmal wegen einer Sicherung." Seit seiner Gründung in 2011 geben die Studenten daher auch ihr Knowhow an die nachfolgende Generation weiter. Delgado: „Wir wollen die Probleme erkennen und dann lösen."

Gewerkelt wird an dem Kraftpaket in Krefeld, getestet jedoch in Mönchengladbach. „Hier können wir uns auf dem Flugfeld und bei einem Logistikunternehmen austoben. Eine Teststrecke in Krefeld haben leider nicht, was aber natürlich wünschenswert wäre, da wir ja hier beheimatet sind. Wenn sich ein Unternehmen findet, das eine große Freifläche hat, würde uns das sehr helfen", so Teamleiter Chris Jakubowski.

"Andere Teams haben andere Möglichkeiten!"

Das Racing-Team arbeitet aktuell mit einem fünfstelligen Budget. Jakubowski: „Andere Teams haben da ganz andere Möglichkeiten. Hinzu kommen Kooperationen mit Unternehmen vor Ort. So profitiert Stuttgart zum Beispiel von der umliegenden Automobil-Industrie." Ein Bereich, in dem der Oberbürgermeister den Krefeldern helfen möchte: „Bislang gibt es nur wenige Krefelder Unternehmen, die das Racing-Team unterstützen. Dabei kann es für beide Seiten absolut lohnenswert sein, den Studenten finanziell oder mit Know-how zur Seite zu stehen." Er werde in seinen Gesprächen mit den Firmen künftig einen entsprechenden Hinweis geben.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

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