Südgang-Künstler öffnen am 11. und 18. November

Acht Ateliers entlang der Südstraße in der Krefelder Innenstadt öffneten vor fast 30 Jahren zum ersten Mal ihre Werkräume für Besucher.

Die Idee kam bei den Veranstaltern und vor allem beim Publikum so gut an, dass der Atelierrundgang seine Fortsetzung fand. Die blauen Fahnen weisen seitdem traditionell den Weg in die Ateliers - so auch den Sonntagen, 11. und 18. November. Rund 20 Künstler und Gäste laden zwischen 11 und 18 Uhr Besucher ein, sich in dem Südgang-Ateliers neue Werke anzuschauen und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Die Spannweite der Arbeiten reicht von Keramik und Malerei über Objekte und Plastiken bis zu Fotografie in den unterschiedlichsten Gestaltungen. Der Südgang wird vom Kulturbüro der Stadt Krefeld unterstützt.Der Südgang beschränkt sich längst nicht mehr auf den südlichen Bereich der Innenstadt. „Die Ateliers sind mittlerweile über das Stadtgebiet verteilt", sagt Mathilde C. Jaeger, vom Vorstand des Südgang e.V. Und so finden sich Ateliers unter anderem auch in Bockum und Uerdingen. Zum ersten Mal beteiligt sich Adiam Hailesillasie an dem Rundgang mit ihrem Wohnatelier an der Stephanstraße. Sie wurde 1974 in Tessenei (Eritrea) geboren. „Ich mache mystische, abstrakte Großformate", so Hailesillasie. Ihre Reisen unter anderem nach Nord-Afrika beeinflussen ihre Motivauswahl. Die Natur bildet den Impulsgeber für die Arbeiten von Erika Schlee. Seit einem Jahr beteiligt sie sich am Südgang. „Ich genieße es sehr, dass ich jetzt dabei bin", sagt die gebürtige Neusserin. Statt als Einzelkämpfer im Rahmen des Südganges mit anderen Künstlern zu öffnen, bedeute auch, viel mehr Besucher in sein Atelier ziehen zu können. Schlee zeigt in ihren Räumen an der Schreberstraße großformatige Malerei. Irmtraut Helten zählt zu den beständigen Mitstreitern des Südgangs. Seit über 20 Jahren beteiligt sie sich mit ihrem Atelier an der Petersstraße. „Mein Thema ist der Mensch - von der Gesellschaft bis zum Straßenbild", so die Künstlerin. Ihre Menschenbilder malt sie ohne Gesicht oder charakteristische Züge. „Bei einem Gesicht muss man den Menschen kennen", betont sie. Für ihre Bilder verwendet sie Farben, die nach der alten Eitempera-Zusammensetzung (Ei, Leinöl, Wasser, Pigment) hergestellten worden sind. Als Gast wird Ele Pohl an der Petersstraße einige Objekte ihrer Mosaikverglasung ausstellen. Nähere Informationen über die Standorte, die Künstler und die Werke stehen unter .

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Werbepartner

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2013 JoomlaWorks Ltd.

Handy App

[Link]
   
[Link]
   
[Link]

Veranstaltungen

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2013 JoomlaWorks Ltd.
Go to top