Grundbesitzabgaben: Bescheide gehen in die Post

Die Stadtverwaltung Krefeld hat jetzt die Grundbesitzabgabenbescheide (Grundsteuer, Gebühren für Abfallbeseitigung sowie Straßenreinigung und Winterdienst) für das Jahr 2019 vorbereitet.

Dabei verzichtet die Stadt wieder darauf, für diejenigen Steuerpflichtigen, die gleiche Grundsteuerbeträge wie im Vorjahr zu entrichten haben, Bescheide zu versenden, um Kosten zu sparen. Die Verwaltung macht von der nach dem Grundsteuergesetz bestehenden Möglichkeit Gebrauch, diese Steuer durch öffentliche Bekanntmachung festzusetzen. Die Bekanntmachung wird im Krefelder Amtsblatt am 10. Januar erfolgen, der Postversand geänderter Jahresbescheide ist ebenfalls für den 10. Januar vorgesehen. Das Amtsblatt ist über die Internetseite www.krefeld.de/amtsblatt  abrufbar und kann als Aushang im Eingangsbereich des Rathauses am Von-der-Leyen-Platz sowie in den Rathäusern Fischeln, Uerdingen und Hüls eingesehen werden.

Die Hebesätze der Grundsteuer A und B wurden unverändert seit dem Jahr 2015 auf 265 beziehungsweise 533 vom Hundert der Steuermessbeträge festgesetzt. Sofern bei Grundstückseigentümern ausschließlich Grundsteuer erhoben wird, beispielsweise bei einer Eigentumswohnung, und diese sich im Vergleich zum Vorjahr weder im Grundsteuermessbetrag noch im Hebesatz verändert hat, erhält der Pflichtige keinen neuen Bescheid. Die Grundsteuer ist auch in diesen Fällen am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu zahlen. Ausnahme: Eine jährliche Fälligkeit wurde beantragt, dann ist die Grundsteuer in einem Betrag am 1. Juli fällig. Änderungen, wie Grundstücksverkäufe, Verwalterwechsel, Namens- und Adressänderungen, die der Verwaltung nach dem 23. November bekannt geworden sind, konnten aus technischen Gründen im Jahresbescheid 2019 nicht mehr berücksichtigt werden. Diese werden mit dem ersten Änderungsbescheid zukünftig berücksichtigt.

Informationen zu Grundbesitzabgaben sowie Vordrucke können im Internet aufgerufen werden. Formulare können auch per Post, Fax oder Anruf angefordert werden. Da insgesamt rund 80.000 Bescheide verschickt oder öffentlich bekanntgemacht werden, bittet die Verwaltung um Verständnis dafür, dass die telefonische Erreichbarkeit der Steuerabteilung unmittelbar nach Bekanntgabe eingeschränkt sein könnte und einzelne Rufnummern eventuell nicht sofort erreichbar sind. Es empfiehlt sich, weitere Kommunikationswege wie Telefax, Post oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu wählen.

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