Auftakt des Bahausjahres in den Kunstmuseen

Zum Auftakt des Bahausjahres in Krefeld eröffnen die Kunstmuseen am Sonntag, 17. März, um 11.30 Uhr die Ausstellung "Anders Wohnen" in den Museen Haus Lange und Haus Esters.

Für das ganzjährige Projekt "Anders Wohnen" haben die Kunstmuseen 16 internationale Künstler, Designer und Architekt eingeladen, für die von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Villen an der Wilhelmshofalleealternative Wohn- und Lebensmodelle zu entwickeln. Zugleich verwandeln sich die Villen in ein lebendiges Dialogforum für aktive Teilnahme.

Der Beginn des Projekts markiert gleichzeitig die Wiedereröffnung der Häuser Lange und Esters, die umfassend saniert wurden. Als einmaliges Ensemble des modernen Bauens geben die beiden denkmalgeschützten Villen den Anstoß für interdisziplinäres Denken und praktisches Gestalten - Ansätze, wie sie das Bauhaus in den 1920er-Jahren als gesellschaftliche Vision formuliert hat.

Prolog: Mixed Reality 17.03.- 14.04.2019 Haus Lange

Mit den Mitteln der Augmented Reality werden Einblicke in die Wohnsituation der 1930er-Jahre ermöglicht, die das visionäre Wohnkonzept von Ludwig Mies van der Rohe zeigen. Mit der Mixed Reality, einer computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung, werden erstmals einige Geschichten des Hauses Lange auf neue, technisch innovative Weise erzählt. Der Träger der Brille befindet sich im realen Haus und in der virt uellen Wohnsituation von 1930. Mittels einer Holelens erscheinen beispielsweise Kunstwerke im Raum, die sich 1930 tatsächlich an diesen Stellen im Haus befunden haben, oder ein Möbel wird sichtbar, das es schon lange nicht mehr an diesem Standort gibt. Die Projektionen erscheinen in einem geometrischen Sichtfeld, das die Künst lichkeit der gemischten Realität und die Grenzen der technischen Möglichkeiten aufzeigt.

Architektur als lebendiger Körper 17.03.2019-26.01.2020

Nach Fertigstellung der Gebäude 1930 haben sich Raumstrukturen, Materialien, Innen-ausstattung und Funktionen teilweise verändert und teilweise im Originalzustand er-halten. Der Zahn der Zeit setzt der Bausubstanz permanent zu. Fragen nach Erhalt und Verlust, nach Original, Rekonstruktion und Modernisierung müssen daher immer wie-der neu gestellt werden. „Architektur als lebendiger Körper" ist ein laufendes Projekt, das die Wandlungen der Häuser ebenso thematisiert wie die wechselvolle Geschichte rund um diesen besonderen Ort

Dialog: Partizipation und Wissenschaft 17.03.-18.08.2019

Haus Esters wird bis zur Eröffnung des Ausstellungsteils Dystopie im September 2019 zu einer Plattform für ein umfangreiches Programm, das zu aktiver Teilnahme einlädt. Die vielen möglichen Aspekte historischer, aktu-eller und zukünftiger Wohn- und Lebensmodelle werden aus künstlerischer und gestalterischer, architektonischer und gesellschaftlicher Sicht diskutiert, vorgetragen und gelehrt. Mit der Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner wird das Museum zu einem lebendigen Forum. Zum Auftakt im Haus Esters hat Raumlabor Berlin ein variables Mobiliar entwickelt, mit dem auf die Anforderungen des vielfältigen Programms flexibel reagiert werden kann.

Fotos: Presse und Kommunikation, L. Strücken

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