Aus „Rhine Side Gallery" wird „Rhine Side"

Auch in diesem Jahr wird oberhalb der Uerdinger Werft Am Zollhof wieder geklönt und gegrillt.

Und auch das Thema Kunst kommt vor, wenn auch nicht als „Gallery". Genau diesen Zusatz verliert die als „Rhine Side Gallery" bekannte Off-Location am Rhein nämlich nach zwei erfolgreichen Jahren - und das hat einen einfachen Grund: „Wir hatten 2015 die Woodart-Gallery am Hülser Berg und 2017 dann die Rhine Side Gallery. Im Rahmen des Perspektivwechsels wird es auch 2019 wieder eine Gallery geben, dann allerdings an einem neuen Ort.

Wir streichen daher nun das Wort Gallery, das Areal hier heißt nun Rhine Side", erklärt Uli Cloos. Der Chef des Krefelder Stadtmarketings hatte zusammen mit dem Mitorganistor, dem Uerdinger Kaufmannsbund, in die Rheinstadt geladen, um ein klares Zeichen zu senden und gleichzeitig auf ein besonderes Projekt rund um die Rhine Side aufmerksam zu machen. Cloos: „Wir sind froh, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert. Wir sagen Danke an alle Beteiligten, die es seit 2017 möglich machen, dass wir aus diesem Grundstück, auf dem vorher Schutt lag, einen so faszinierenden Ort machen können. Zwar wissen wir noch nicht genau, wann es in diesem Jahr losgeht, aber mit dem Aufruf zu einer Kunst-Aktion wollen wir nun schon beginnen."Denn obwohl das Wort Gallery nun gestrichen ist, die künstlerische Komponente stand stets im Fokus und soll weiterhin nicht zu kurz kommen: Zu Beginn hatten Streetart-Künstler das Gelände enorm aufgewertet, im vergangenen Jahr sorgten unter anderem die Uerdinger Künstlerinnen Monika Nelles und Maria Grimmer für Impulse. Auch diesmal wird es einige Aktionen geben. So sind zum Beispiel Künstler aufgerufen, sich zum Motto „Treibgut" Gedanken zu machen und bis zum 15. Mai mit ihrer Idee an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu wenden. „Dieser Vorschlag soll die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und dem Ort deutlich erkennbar machen. Aus den eingereichten Bewerbungen wählt eine Jury fünf aus. Voraussetzung ist, dass die Künstler bereit sind, ihr Projekt unabhängig von einer finanziellen Unterstützung zu realisieren", erklärt Uwe Rutkowski, Vorsitzender des Uerdinger Kaufmannsbundes. Lohnen wird sich die Arbeit finanziell auf jeden Fall für die drei Erstplatzierten. Sie erhalten 3000, 2000 und 1000 Euro. Über die Vergabe des Preisgeldes entscheidet die Jury.Für das zweite Kunst-Projekt ist die freischaffende Künstlerin Marion Schulz-Staufenbiel verantwortlich. „Viel wollen wir noch nicht verraten, aber es wird etwas aus Stahl sein, der den Elementen ausgesetzt ist. Und natürlich wird es einen lokalen Bezug haben", sagt die ehemalige Lehrerin am Fichte-Gymnasium. Eines der Werke wird zur Beginn der Rhine Side präsentiert, einige weitere entstehen vor Ort. „Ich lasse mich einfach inspirieren. Die Werke werden zugänglich sein, weniger abstrakt."

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

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