Theater präsentiert in Krefeld Programm für die Spielzeit 2020/21

Das Theater Krefeld/Mönchengladbach hat nun in Krefeld das Programm für die Spielzeit 2020/21 vorgestellt.

Wegen der Coronakrise steht jedoch noch nicht fest, wann sich der erste Vorhang der neuen Spielzeit heben wird. „Es wird aber alles kommen, wenn auch zu einem Zeitpunkt XY", so Generalintendant Michael Grosse. Bei den aktuell schon amtlich festgelegten Lockerungsprozessen seien die Theater noch nicht dabei. Inzwischen sei jedoch seitens der Landesregierung eine Öffnung der Theater ab dem 30. Mai in Aussicht gestellt.

Nähere Einzelheiten sind jedoch noch nicht bekannt. Hausintern werde jedenfalls intensiv an (Hygiene)-Konzepten gearbeitet, die einen - wenn auch eingeschränkten und veränderten - Spielbetrieb ermöglichen könnten.Einige Änderungen für den Spielplan 2020/21 sind schon jetzt sicher, bedingt durch das Aussetzen der Vorstellungen und Proben seit Mitte März. So wird die Spielzeit im Theater Krefeld am 12. September nicht mit der Oper „Die Regimentstochter" von Gaetano Donizetti eröffnet, sondern mit der Oper „Rusalka" von Antonin Dvorak in der Regie von Ansgar Weigner. Die Produktion war noch kurz vor dem Einstellen des Vorstellungsbetriebes am 15. März als Premiere ohne Publikum live über den You-Tube-Kanal des Theaters gesendet worden. Die nächste Premiere des Musiktheaters wäre „Salome" am 4. Oktober in Krefeld. Auf Grundlage von Oscar Wildes Tragödie komponierte Richard Strauss 1905 ein Musikdrama, dessen Sensationserfolg auch die Aufführungsverbote nicht verhindern konnten.

Ballett-Premiere am 14. November

Die Ballettsparte feiert am 14. November mit „Der Sturm/Ein Sommernachtstraum" Premiere im Theater Krefeld. „Der Stoff, aus dem die Träume sind" - dieses Shakespeare-Zitat trifft den Kern des Ballettabends nach den Stücken von William Shakespeare und mit der Musik von Jean Sibelius sowie Felix Mendelssohn Bartholdy. Zauberkräfte, Geisterwesen und Natur beeinflussen jeweils die Menschenwelt, Reales und Fantastisches greift ineinander, die Grenze zwischen Leben und Traum ist ambivalent.

Wilhelm Tell wird verlegt

Die Freunde von William Shakespeare müssen in der Schauspielsparte auf dessen Drama „Hamlet" vorerst verzichten. Es soll in der übernächsten Spielzeit aufgeführt werden. Eigentlich hätte Friedrich Schillers „Wilhelm Tell" im Mai Premiere im Theater Krefeld. Diese Inszenierung wird nun in die Spielzeit 2020/21 verlegt. Die erste Schauspiel-Premiere ist mit „Manoka Express" für den 23. August in der Fabrik Heeder angekündigt. Der kamerunische Theatermacher Martin Ambara nimmt das Publikum mit auf eine Reise an die Atlantikküste Kameruns, zur Insel Manoka. „Manoka" heißt die Insel Moulendè, seitdem eine deutsche Ordensschwester namens Monika in der einstigen Kolonie wirkte und dort beerdigt wurde. „Manoka Express" thematisiert unter anderem Geschichtsspuren aus der kolonialen und postkolonialen Zeit.

Aktuelle Informationen unter anderem zu den Abonnements finden sich unter www.theater-kr-mg.de. Dort steht auch das Spielplanheft mit allen bisher bekannten Änderungen zum Einsehen und als Download bereit. Der Vorverkauf für 2020/21 kann nicht, wie gewohnt starten, sondern muss verschoben werden. Der Vorstellungsbetrieb ist weiterhin bis zunächst einschließlich 17. Mai eingestellt. Informationen über Tickets und Abonnements erteilt die Theaterkasse, die am 18. Mai auch ihre Tür wieder öffnen wird, unter Telefon 0 21 51 / 80 51 25 und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Foto: Matthias Stutte.

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