Stadtmarketing legt Regeln für Weihnachtsmarkt „Made in Krefeld" fest

Das Krefelder Stadtmarketing bemüht sich weiterhin, trotz der Coronapandemie auch in diesem Jahr an der Stadtkirche St. Dionysius einen Weihnachtsmarkt unter dem Motto „Made in Krefeld" zu veranstalten.

Die neue Coronaschutzverordnung NRW regelt, dass Weihnachtsmärkte generell stattfinden dürfen. Die aktuellen Corona-Auflagen in Nordrhein-Westfalen sehen jedoch unter anderem eine Trennung von gastronomischen Angeboten und Geschenkartikeln auf den Weihnachtsmärkten vor. Für den gastronomischen Bereich der Weihnachtsmärkte gibt es laut neuer NRW-Verordnung eine Vielzahl an Hygieneregelungen: Unter anderem sind eine feste Platzzuweisung zum Verzehr oder Reservierungssysteme für Teilbereiche und das regelmäßige Desinfizieren der Flächen vorgesehen.

Das Krefelder Stadtmarketing will bei seinen Veranstaltungen die Einhaltung aller Corona-Auflagen sicherstellen und hat sich deshalb entschieden, in diesem Jahr keinen gastronomischen Bereich mit Vor-Ort-Verzehr einzurichten. Auf dem Weihnachtsmarkt werden aber zahlreiche kreative Produkte von Krefelder Bürgerinnen und Bürgern angeboten, viele davon handgemacht.  „Die Entwicklungen in den letzten Tagen haben die Durchführung insbesondere des gastronomischen Bereiches verkompliziert und gleichzeitig das Risiko erhöht, dass dieser Bereich gegebenenfalls doch geschlossen werden müsste", sagt Claire Neidhardt, Leiterin des Krefelder Stadtmarketings. Der Entschluss des Verzichts auf den Gastronomiebereich sei „schweren Herzens" gefallen. Es sei nach wie vor das Ziel, ein Angebot zu schaffen, das Vorweihnachtsatmosphäre in der Innenstadt verbreitet und dennoch die Auflagen berücksichtigt. Der Markt „Made in Krefeld" stärke in diesen Zeiten auch die Krefelder Innenstadt und die gastronomischen Betriebe in der City. In diesen hätten sich die Hygieneschutzmaßnahmen bewährt, die Gastronomiebetriebe hätten in den vergangenen Monaten Erfahrung gewonnen.

Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie müsse aber stets berücksichtigt werden, betont Claire Neidhardt. Es sei nicht abzusehen, welche nächsten Schritte für die Entscheidungsträger in Bund und Land notwendig seien. Das Stadtmarketing hat nun alle Aussteller noch einmal angeschrieben und auf die aktuellen Regelungen hingewiesen, auch um die Aussteller in die Entscheidung einzubeziehen und die konkrete Ausgestaltung zu definieren. Aktuell geplant ist, den Markt „Made in Krefeld" auf dem großen Areal zwischen Standesamt, Kirche und Schwanenmarkt mit voraussichtlich 18 Hütten aufzubauen. Bis zu 250 Personen sollen ihn maximal betreten können. Es wird eine Einbahnstraßenregelung mit zwei Ein- und Ausgängen geben. Die Hütten sollen in ausreichender Entfernung stehen, der Markt wird aber geschmückt mit vielen Elementen wie Baumkübeln, Licht-Dekoration, Ringbeleuchtung in den Bäumen und Holz-Hackschnitzel auf dem Boden. Für Besucher gilt auf dem gesamten Markt Maskenpflicht, jeder Besucher muss zudem beim Eintritt die Hände desinfizieren. In den Hütten werden Schutzwände aus Plexiglas angebracht. Alle Hütten werden mit Desinfektionsmittel ausgestattet. Geöffnet sein soll der Markt durchgängig von 12 bis 19 Uhr.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

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