NS-Dokumentationsstelle: Lesung über das Schicksal einer Krefelder Jüdin

In der NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer hat der Schweizer Hans Walter Goll sein Buch „Krefeld-Theresienstadt-Voltri.

Die deportierte Krefelder Jüdin Auguste Hertz und Werner Goll, Pfarrer und Widerständler" vorgestellt. Auguste Hertz gehörte am 25. Juli 1942 zu den 223 Opfern des sogenannten „Altentransportes" von Krefeld nach Theresienstadt. Hertz war die Schwägerin der Großtante des Autors. Sie lebte jahrelang am Nordwall 80 und nach ihrer Zwangsübersiedlung in einer jüdischen Altenwohnung an der Nordstraße 15. Mit dem „Altentransport" im Sommer 1942 wurde auch der Besitzer der Villa Merländer, Richard Merländer, in das Konzentrationslager deportiert.

Badezentrum Bockum wieder geöffnet

Das Badezentrum Bockum hat seinen Betrieb aufgenommen und steht der Öffentlichkeit, Schulen und Vereinen wieder zur Verfügung.

Nach intensiven wasserhygienischen und bautechnischen Maßnahmen konnten dort keinerlei Legionellen mehr nachgewiesen werden, so dass keine Bedenken mehr gegen eine Wiederinbetriebnahme des Bades bestehen.

„Everything beautiful – Für immer schön“

Am Freitag, den 22. März kommt das Schauspiel „Everything beautiful – Für immer schön“ von Noah Haidle auf die Große Bühne des Theaters Krefeld, in der Regie von Christoph Roos, der für das Gemeinschaftstheater bisher u.a. Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ inszeniert hat.

Mit seiner Protagonistin Cookie hat der amerikanische Schriftsteller Haidle eine ungewöhnliche Heldin geschaffen: Jahr um Jahr zieht sie, ausgestattet mit einer Portion rosa Optimismus und ihrem Rollkoffer voller Kosmetika, durch die Vorstadtstraßen, um ewige Schönheit zu verkaufen. Mögen die Füße auch noch so wehtun, Cookie geht Klinken putzen, und vor jeder Haustür aufs Neue setzt sie ihr schönstes Lächeln auf… – „Das Leben einer Handlungsreisenden“ könnte Haidles Stück auch heißen, Arthur Millers Klassiker von 1949 schimmert durch die Seiten… In der Rolle der Cookie ist Esther Keil zu erleben.

Aufbruch in die Moderne: Krefelder Architektur in den 1920er-Jahren

Während der Weimarer Republik entwickelte sich Krefeld zu einer Großstadt.

In den 1920er-Jahren plante und realisierte man in der Stadt ein Spektrum an Gebäuden zwischen Avantgarde und „gediegenem Bauen". Im Bauhaus-Jahr fokussiert sich der Blick auf die Bauten des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Der letzte Direktor des Bauhauses realisierte die bekannten Villen Haus Lange und Haus Esters sowie seinen weltweit einzigen Industriebau an der Girmesgath.

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