7 Spieler, 1 defekter Ring, 68-83

Es ist wie verhext: Auch das letzte Auswärtsspiel der 2. Regionalliga kann der SC Bayer 05 Uerdingen nicht gewinnen.

7 Spieler reisen nach Wuppertal zum Barmer TV, ziehen sich achtbar aus der Affäre und haben am Ende zu wenig Personal, um die 68-83 (34-44) Niederlage zu verhindern. Noch am Spieltag mussten weitere 3 Spieler passen: Die Guards Ebiballari und Ildan mit Verletzungen, dazu eine kurzfristige Erkrankung von Power Forward Gyamaa. Die taktischen Möglichkeiten waren somit arg begrenzt, die Uerdinger suchten ihr Heil in einer Zonenverteidigung. Diese funktionierte zunächst gut, weil nur ein Wuppertaler Spieler Konstanz aus der Distanz bewies. Bis zum 15-14 (7. Minute) lag der SC vorn, dann fanden die Gastgeber einen etwas besseren Rhythmus. Mit 15-18 endete das 1. Viertel.

Im 3. Viertel blieb Bayer in Schlagdistanz (26-28, 14. Minute), dann zeigten sich die besseren personellen Alternativen des Barmer TV: Bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand auf 34-44 an. Kuriosum in der Aufwärmphase zum 3. Viertel: Ein Barmer Spieler arbeitete seine Emotionen am Korb ab. Folge: Der Ring brach und musste gewechselt werden. Die Halbzeitpause verlängerte sich auf ca. 30 Minuten. Nach der Reparaturphase zeigten sich die 7 aufrechten Uerdinger noch nicht geschlagen: Noch einmal um die Minimalchance kämpfen, noch einmal gegen die aufkommende Müdigkeit ankämpfen, noch einmal dagegenhalten. Bei 47-50 (27. Minute) war noch alles offen. Dann die vorentscheidende Phase der Partie: Barmen agierte körperlicher, verteidigte besser, zwang Bayer zu Ballverlusten und schlechten Wurfentscheidungen. Folge: Ein 3-10 Run bis zum Ende des 3. Viertels ergab den 50-60 Zwischenstand, diesen Rückstand konnte der SC nicht mehr aufholen. Am Ende lagen 15 Punkte zwischen den Kontrahenten. Bayer Coach John F. Bruhnke nach dem Spiel: „Kompliment an meine 7 Spieler. Wir haben uns ordentlich präsentiert. Das war so nicht zu erwarten. Nicht zuletzt deswegen, weil wir mit Hakim Badaru nur einen einzigen Point Guard im Kader hatten. Hakim hat dann auch 40 Minuten durchgespielt. Unsere Fehlerquote war, angesichts der hohen körperlichen Belastung, in Ordnung. Ich bin sehr froh, dass wir mit erhobenem Haupt aus Wuppertal zurückkehren konnten.“

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