Sparda-Bank-Cups gehen ans Krähenfeld und zum Buscher Holzweg

Großer Jubel auf der einen Seite, bittere Tränen auf der anderen.

Im Rahmen des 33. Grundschulsporttags ist auch der Sparda-Bank-Cup (SBC) zu Ende gegangen. In den Finalspielen konnten sich die Mädchen der Gemeinschaftsgrundschule Krähenfeld gegen die Bischöfliche Maria-Montessori-Grundschule mit 1:0 durchsetzen, bei den Jungen gewann die Gemeinschaftsgrundschule Buscher Holzweg durch ein 5:4 nach Siebenmeterschießen gegen die Grotenburgschule.

Schon beim Anpfiff des Mädchenfinals tobte die Halle. Moderator Andreas Czymay hatte nach der Eröffnung durch Bürgermeisterin Gisela Klaer und Sparda-Bank-Geschäftsstellenleiterin Andrea Hambloch-Berns die rund 1000 Schüler in gekonnter Manier auf Temperatur gebracht. Unterstützung erhielt er durch die Cheerleader der Grotenburgschule, Tänzern der Grundschule am Stadtpark Fischeln und der Sollbrüggenschule und bei einer Mitmach-Aktion der Südschule.Direkt zu Beginn des Endspiels zeigten die Mädchen der Grundschule Krähenfeld, dass sie den großen Pokal auch wirklich haben wollten. Für die Bischöfliche Maria-Montessori-Grundschule blieb es dagegen nur bei Entlastungsangriffen. Trotzdem ging es mit 0:0 in die Pause. In der zehnten Minute dann aber die Erlösung für die Krähenfelderinnen: Alina Abdii traf mit einem satten Schuss zur Führung. Wenig später klingelte es schon wieder, Abdii hatte einen Freistoß direkt versenkt. Doch dem Treffer fehlte die Anerkennung, da es sich um einen indirekten Freistoß handelte. Er war aber auch nicht mehr nötig, denn am verdienten Sieg und dem ersten SBC der Mädchen in der Geschichte der Schule änderte das nichts mehr. „Ich war das ganze Spiel über siegesgewiss. Super, dass wir es geschafft haben", sagte die Torschützin, die für SuS Krefeld und Borussia Mönchengladbach spielt.

Lasse Seher wird zum Held

Nach einem Mitmach-Tanz und Vorführungen der Brüder-Grimm-Schule und der Sollbrüggenschule ging es mit dem Finale der Jungs weiter. Hier standen sich die Teams von Grotenburgschule und Buscher Holzweg gegenüber. Die Schüler aus Traar hatten es zum zweiten Mal in Folge ins Endspiel geschafft und wollten die Niederlage aus 2018 vergessen machen. Dementsprechend rasant legten sie los. Zweimal konnte Michael Madiedenko, der Torhüter der Grotenburgschule, noch parieren, beim dritten war er machtlos: Oskar Thieme spitzelte den Ball zum 1:0 an ihm vorbei. Kurz nach der Halbzeit hatte Henri Hellenbock die Vorentscheidung auf dem Fuß, sein Schuss klatschte aber nur gegen den Pfosten. Dies schien wie ein Weckruf, denn nun drehten die Grotenburgschüler nicht nur auf, sondern durch Tore von Guiseppe Naso und Finn Otto auch binnen drei Minuten das Spiel. Als alle schon mit diesem Endstand rechneten, war es Jeremy Jansen, der 30 Sekunden vor Schluss zum 2:2 vollendete. In der Verlängerung gab es kein Tor, so dass die Entscheidung im Siebenmeterschießen fallen musste. Hier wurde Lasse Seher, eigentlich Handballer, zum umjubelten Held. Nachdem alle Schützen auf beiden Seiten zuvor versenkt hatten, hielt er den letzten und entscheidenden Ball. „Ich wollte meinen Fehler aus dem Spiel wiedergutmachen. Und irgendwie wusste ich, wo der Schütze hinschießen wird", sagte er nach dem spannenden Endspiel. Es war der Schlusspunkt eines tollen Grundschulsporttags und des 15. Sparda-Bank-Cups.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

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