Projekt "Förderung islamischer Teilhabe" startet

Öffnung, Vernetzung, Zusammenarbeit sind die Ziele des bundesgeförderten Projekts „Förderung islamischer Teilhabe" (FIT), an dem die Krefelder Moscheegemeinden in Kooperation mit der Otto-Benecke-Stiftung Bonn und der Stadt Krefeld teilnehmen.

Der Förderansatz der Deutschen Islamkonferenz lautet „Moscheen für Integration". Auftakt des Projekts in der Seidenstadt ist am Donnerstag, 27. August, im Rahmen einer Veranstaltung mit Vertretern der Moscheegemeinden, der Stadt sowie des interreligiösen Forums „Dialog der Religionen". Das Pilotvorhaben will Moscheegemeinden als Akteurinnen der Integration durch Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen professionalisieren und stärken und sie als aktive Partnerinnen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf kommunaler Ebene gewinnen. Übergeordnetes Ziel ist die Stärkung und Sichtbarmachung der Moscheegemeinden als Brücke zwischen islamischer Glaubensgemeinschaft und Kommune.

Das Projekt wird unter anderem in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und in der Stadt Frankfurt am Main durchgeführt. An den Standorten Krefeld und Saarbrücken wird eine volle Stelle zur Koordinierung der Netzwerke eingesetzt. FIT „Förderung islamischer Teilhabe" ist Teil des Förderansatzes „Moscheen für Integration - Öffnung, Vernetzung, Kooperation". Das Pilotvorhaben „Moscheen für Integration" ist Bestandteil des integrationspolitischen Schwerpunkts der aktuell vierten Phase der Deutschen Islam Konferenz, an der auch die Krefelder Integrationsbeauftragte Dr. Tagrid Yousef teilnimmt. Der Projektkoordinator Mourad Qortas wird vor Ort die konzeptionelle Umsetzung übernehmen.