Neue Zwei klare Siege zum Testspiel-Auftakt

Die HSG Krefeld Niederrhein ist erfolgreich in die Testspielsaison gestartet.

In einem ersten Freundschafts-Turnier in heimischer Halle, aufgrund der Corona-Beschränkungen allerdings ohne Zuschauer, feierten die Schwarz-Gelben gegen Drittligist TuS Volmetal und Viertligist SG Langenfeld souveräne Siege. Gegen den künftig in der Nord-Staffel eingeteilten langjährigen Ligakonkurrenten aus Volmetal zeigte sich das Team von Felix Linden spielfreudig, wenn auch noch einige technische Fehler und Unkonzentriertheiten im Abschluss zu beobachten waren. Dies aber ist ob des frühen Zeitpunktes der Vorbereitung durchaus normal. Entsprechend zufrieden zeigte sich Linden nach dem ersten Auftritt seines neuformierten und sehr jungen Teams. „Es war ein guter Start.

Die Fehler werden wir in den kommenden Wochen ausmerzen und dann gut vorbereitet in die Saison gehen. Es ist schön, nach der extrem langen Zeit wieder etwas Spielpraxis zu sammeln und etwas Wettkampfcharakter zu haben“, fällt die Bilanz des Übungsleiters nach dem ersten Auftritt unter dem Strich positiv aus. Im zweiten Spiel gegen Nordrhein-Ligist Langenfeld gab es dann einen am Ende klaren 33:22 (16:9)-Erfolg, bei dem der Außenseiter aber über die gesamte Spielzeit gut mithielt, am Ende aber der individuellen Klasse der Eagles wenig entgegenzusetzen hatte, auch wenn die Kraft, durchaus überraschend, denn das Team hatte zwischen seinen Spielen gegen Volmetal und eben die HSG keine Pause, bis zum Ende reichte, so setzte sich der Zweitliga-Absteiger am Ende verdient mit elf Toren Differenz durch. Dabei zeigten viele Spieler gute Ansätze. Am meisten ragte Rückkehr Maik Schneider heraus, der nicht nur zehnmal traf, sondern auch mehrfach spektakulär seine Mitspieler in Szene setzte und bei mehreren Kabinettstückchen im Abschluss wie Drehern und Lupfern große Spielfreude versprühte. „Ich hatte nach der Langen Zeit einfach Bock auf Handball. Jetzt bin ich zwar Müde, aber es war toll, wieder auf der Platte zu stehen“, sagt Krefelds alte und neue Nummer „13“. Für Trainer Linden stehen nach den ersten 120 Minuten zwei Dinge im Vordergrund: „Wir haben endlich wieder etwas Spielpraxis bekommen und finden als Team besser zueinander – und es hat sich niemand verletzt. Das ist das Wichtigste“, sagte er. Für die technischen Fehler und Abstimmungsprobleme ist noch viel Vorbereitung übrig und zum aktuellen Stand der Vorbereitung sind diese völlig normal – sie wären es sogar ohne die extra-lange Corona-Pause. Damit ist es aus Eagles-sicht, aber wohl auch für beide Gäste, ein rundherum gelungener Auftakt in die Testspielsaison.