Nächster Testsieg: Eagles schlagen niederländischen Vizemeister

Mit einem weiteren Erfolg, 35:29 (21:12) gegen die Limburg Lions, bleibt die HSG Krefeld Niederrhein auf der Erfolgsspur.

Im zweiten Spiel binnen zwei Tagen zeigte die Mannschaft von Maik Pallach gerade in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Nach der Pause ließen dann nach der hohen Belastung der vergangenen Tage, spürbar die Kräfte nach. Dennoch brachte das Team den Erfolg souverän über die Zeit. Die Eagles schonten Lars Lagieniak und Maik Schneider. Gleich zum Start legten die Eagles gut los und erzwangen einige Ballgewinne. So gingen sie gleich mit 3:1 in Führung. Auch weiter blieben die Hausherren aktiv und hatten in Lasse Hasenforther einen starken Torwart, der bereits in den ersten 15 Minuten sechs Paraden verbuchte. Im Angriff führte einmal mehr Merten Krings überragend Regie und spielte mehrere starke Pässe.

So hieß es nach besagter Viertelstunde 10:5 für die Gastgeber. Die Eagles hatten jetzt einen Lauf und zogen bis zur 21. auf 14:7 davon. Hasenforther hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Paraden verbucht. Die Eagles, die deutlich spritziger wirkten, als am Vortag nach zwei harten Trainingseinheiten, fassten jetzt zunehmend Vertrauen und zeigten tolle Angriffe. So gingen sie gegen insgesamt überforderte Gäste mit einem verdienten 21:12 in die Pause. Herausragend war Lasse Hasenfortherl, der mit zwölf Paraden, darunter drei Siebenmeter, eine Spitzenleistung zeigte.

Dennoch kam zum zweiten Durchgang absprachegemäß Sven Bartmann ins Tor. Die Eagles agierten jetzt etwas weniger konsequent und so kam der niederländische Vizemeister etwas besser ins Spiel. Dennoch stand es nach 45. Minuten weiter 28:20. Kapitän Krings zeigte in der Phase, in der sich die Eagles schwer taten, auch Führungsqualität, pushte seine Mitspieler und mahnte mehrfach mehr Konzentration an. Das zeigte Wirkung und die Eagles agierten etwas konsequenter, auch wenn nun, nur knapp 18 Stunden nach dem Test des Vortags nebst hartem Trainingstag, die Kräfte erlahmten. In dieser Phase war es ein ums andere Mal Kreisläufer Toni Juric, der in unwiderstehlicher Art mit viel Wucht seine Tore erzielte. Gut fünf Minuten vor dem Ende allerdings bekam er seine dritte zwei-Minuten-Strafe und damit die rote Karte. Bartmann im Tor drehte jetzt mächtig auf und kam am Ende auch auf neun Paraden. So blieb es am Ende beim 35:29.

Trainer Pallach war mit dem Auftritt zufrieden. „Wir haben erreicht, was wir wollten. Ich denke, wir hatten ein gutes Spiel über die Außenposition. Gerade in der ersten Halbzeit hat Pascal Noll einige schöne Tore gehabt. Das war ein guter Abschluss unseres Trainingslagers. Heute morgen haben wir noch etwas Taktiktraining gemacht und das weitgehend gut umgesetzt“, sagte der Übungsleiter.

Das Team übrigens hatte am Vormittag die Kapitäne gewählt. Krings ist der Spielführer, Bartmann sein Stellvertreter. Nun haben sich die Spieler zwei freie Tage verdient und gehen am Mittwoch um 19.30 Uhr gegen die Bergischen Panther nach einer Einheit am Dienstag wieder in der Glockenspitzhalle an den Start.

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