Philipp Kuhnekath bleibt Krefelder

Philipp Kuhnekath hat seinen Arbeitsvertrag an der Westparkstraße um eine weitere Saison verlängert.

In der abgelaufenen Spielzeit kam der 21jährige Außenstürmer zu 33 Einsätzen im Trikot der Pinguine. In Erinnerung dürfte dem Krefelder Eigengewächs dabei vor allem der 30. Oktober bleiben. Beim Auswärtsspiel in Köln gelang Kuhnekath sein erstes Tor in der DEL. „Das war ein besonderes Spiel für mich. Die Kölner hatten Schwierigkeiten im Spielaufbau und der Puck landete bei mir. Da ich keine Anspielstation hatte, habe ich den Puck aus der Drehung Richtung Tor geschossen. Gustaf Wesslau hatte damit nicht gerechnet, die Scheibe rutschte durch und ich konnte über das 2-0 jubeln. Wir haben 3-2 gewonnen und drei Punkte mit nach Krefeld genommen. Das war ein perfekter Abend.

Einen, den man nicht so schnell vergisst“, erinnert sich Philipp Kuhnekath gerne an das Spiel in Köln zurück. Wichtige Spielpraxis konnte er auch wieder in Herne sammeln, wo das Oberligafinale durch eine Niederlage im entscheidenden fünften Spiel in Tilburg knapp verpasst worden ist. „Wir hätten es schaffen können. Vielleicht sind wir am Ende nicht clever genug gewesen, um uns gegen den Serienmeister der Oberliga durchzusetzen. Insgesamt ist die Kooperation mit Herne für meine Entwicklung sehr wichtig gewesen und hat mir den Sprung vom Nachwuchsspieler zum Profi in der DEL definitiv erleichtert. Gerade nach der Verletzungspause im Dezember ist es nicht einfach für mich gewesen. Da hat das Selbstvertrauen zwischendurch gefehlt. Danny Albrecht hat mich in dieser Phase gut unterstützt und in der ersten Reihe eingesetzt. So konnte ich schnell zu alter Stärke zurückfinden und die Saison gut beenden“, so Kuhnekath weiter.

Insgesamt kam der 178 cm große und 82 kg schwere Stürmer in den beiden vergangen Spielzeiten beim Kooperationspartner in 59 Oberligaspielen zum Einsatz. Dabei konnte er 21 Tore erzielen und 36 Vorlagen geben. „Nach der Saison 2016/ 2017, in welcher Philipp seine ersten 5 DEL-Spiele bestritten hatte, haben wir uns mit ihm und seinem Vater zusammengesetzt und besprochen, was die nächsten Schritte für ihn auf dem Weg zum DEL-Profi sind. In seinem Fall können wir definitiv behaupten, dass die Entwicklung bisher planmäßig verlaufen ist. Vor zwei Jahren kam Philipp in 21 DEL-Spielen zum Einsatz und in 32 Spielen beim Kooperationspartner. Eine Saison die er ohne Druck und ohne große Erwartungen spielen konnte. Vor der letzten Spielzeit wollten wir das Verhältnis an Spielen in der DEL und Oberliga drehen, waren jedoch auch gespannt wie Philipp mit dem Druck nach einer guten „Rookie“ Saison umgehen würde. Am Ende standen 33 DEL-Spiele und 27 Oberligaspiele zu Buche. Sein bestes Hockey konnte er in den 8 Spielen nach dem Deutschland Cup bis zu seiner Verletzung zeigen. Wir erwarten, dass er im August daran anknüpft und nächste Saison die Marke von 40 DEL-Spielen erreichen wird“, so die Worte von Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine, zur Vertragsverlängerung mit Philipp Kuhnekath.

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