Eindeutige 1:4-Niederlage gegen Berlin

Die Krefeld Pinguine fahren auch gegen Berlin eine Niederlage ein. Endergebnis der Freitagspartie: 1:4 (0:1; 0:2; 1:1).

Vor 4.615 Zuschauern in der Yayla-Arena zeigten die Eisbären Berlin, warum Brandon Reid sie zum engeren Kreis der Titelfavoriten zählt. Die Gäste waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, den Krefelder Ehrentreffer erzielte Philipp Kuhnekath. Die erste große Chance hatten die Pinguine in der achten Minute. Nach einer schnellen Befreiung aus dem eigenen Drittel war Chad Costello allein durch, Sebastian Dahm im Tor der Eisbären bestätigte aber seine starke Form der letzten Partien und entschärfte den Alleingang. Im direkten Gegenzug zeichnete sich Dimitri Pätzold aus und klärte sicher. In der 12. Minute hatten die Pinguine die nächste gute Gelegenheit zur Führung.

Costello brachte die Scheibe von der Bande vor das Berliner Tor, Saponari hatte mit seinem Tip-In-Versuch Pech. Wieder im direkten Gegenzug hatten die Eisbären die Chance zur Führung: über die rechte Seite ging Lapierre ins Krefelder Drittel, seinen scharfen Pass vor das Tor konnte Reichel nicht verwerten. In der 13. Minute gelang Berlin dann aber doch die etwas glückliche Führung. Austin Ortega schnappte sich in im eigenen Drittel den Puck und marschierte bis in die Krefelder Zone. Der erste Schuss landete noch am Schienbeinschoner eines Pinguine-Verteidigers, von dort sprang die Scheibe zurück auf Ortegas Schläger und er traf zum 0:1. Die Pinguine fanden aber schnell die Ordnung wieder und hatten 37 Sekunden vor Drittelende noch durch Hodgman die Chance zum Ausgleich. Er hatte das leere Tor vor sich, Sebastian Dahm rettete aber mit einer starken Parade und so ging es mit einem knappen Rückstand für die Pinguine in die Kabine.

Die Pinguine begannen das zweite Drittel mit Tempo. Schon nach 30 Sekunden landete ein Schuss von Saponari an der Maske von Dahm, danach übernahm Berlin aber mehr und mehr das Kommando. Bei einem verdeckten Schuss von Hördler hatten die Pinguine noch Glück, durch zwei schnelle Tore stellten die Eisbären dann aber auf 0:3. Zuerst stand Leo Pföderl in der 25. Minute nach zwei schnellen Pässen frei und ließ Pätzold mit einem Handgelenkschuss keine Chance. 90 Sekunden später traf Noebels in Überzahl nach einer weiteren starken Kombination, Laurin Braun saß wegen Hakens in der Kühlbox. Krefeld gelang in dieser Phase wenig. Sogar in Unterzahl war Berlin gefährlicher und hatte in der 30. Minute durch Rankel sogar die Chance auf einen Shorthander. Rankel traf nur das Lattenkreuz. Krefeld fand danach wieder besser ins Spiel und hatte in einer Überzahl in der 34. Minute die beste Phase dieses Drittels. Trotz guter Chancen durch Saponari, Pietta und Hodgman wollte den Pinguinen kein Treffer gelingen. Auch die dickste Chance der Pinguine klärte Eisbären-Goalie Dahm. In der 38. Minute erkämpfte sich Ankert hinter dem Berliner Tor die Scheibe und spielte direkt in den Slot auf Postel. Sein Direktschuss landete wieder am Schoner von Dahm. „Es ist schon bitter, dass wir uns für die letzten sieben Minuten im zweiten Drittel nicht belohnt haben“, trauert Brandon Reid den Chancen nach. „Wir haben uns gut unterstützt, haben weniger lange Pässe versucht, aber Sebastian Dahm hat einige Big Saves gezeigt.“ Damit blieb es nach 40 Minuten beim 0:3.

Im letzten Drittel nahmen die Berliner aber wieder das Heft in die Hand. Die 60 sekündige Überzahl zu Beginn des letzten Drittel brachte zwar kurzzeitig etwas Schwung ins Spiel der Pinguine, den entscheidenden Treffer setzten aber wieder die Eisbären. Nach einem Schuss von der blauen Linie war wieder Noebels als letzter an der Scheibe und erhöhte mit seinem zweiten Treffer in der 45. Minute auf 0:4. Krefeld machte weiter auf und den Raum nutzten die Eisbären immer wieder zu gefährlichen Kontern – in der 47. Minute verhinderte Pätzold mit einer starken Parade gegen Aubry Schlimmeres. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Krefeld gelang kaum noch ein kontrollierter Spielaufbau, Berlin tat nicht mehr als nötig. Wenn es gefährlich wurde – wie bei Brauns Chance vier Minuten vor Schluss – war es einer der seltenen Fehler der Eisbären. Vier Minuten vor schluss klappte es doch noch mit dem Ehrentreffer. Philip Riefers legte mit der Rückhand schön auf Philipp Kuhnekath und der verwandelte mit einem satten Handgelenkschuss zum 1:4. Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Direkt nach dem Spiel begann die Analyse. „Wir werden jetzt direkt sehr detailliert schauen, was heute nicht funktioniert hat“, sagte Brandon Reid. „Es ist gut möglich, dass wir am Sonntag in Schwenningen mit anderen Reihen spielen.“

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