3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gegen Hamburg – Duba gewinnt Duell starker Goalies

Zwar fielen mit Vasiljevs, Méthot, Orendorz und Akdag weiter wichtige Spieler aus, Hamburg aber konnte nach Ausfällen von Ejdepalm, Schubert, Westcott, Krämmer und Rinke gegen die vier Blöcke der Pinguine – Hanusch half im Sturm aus - nur drei Reihen an den Niederrhein bringen, da man trotzdem auf die jungen Kohl, Verelst und Stas verzichtete. Im Tor setzte Rick Adduono vor 4.703 Zuschauern weiterhin auf Tomás Duba. Keine 30 Sekunden waren gespielt, da hatte Clark, der auf Rechts durchging, die erste Torchance, verzog aber knapp gegen den erst kürzlich aus Iserlohn nach Hamburg gewechselten Caron. Die Pinguine blieben am Drücker und in der 4. Minute schnürte die Pietta-Reihe den Gast im eigenen Drittel ein. Der Nationalstürmer selbst war es dann, der von hinter der Torlinie einen harten Pass in den Slot spielte, wo Clark knapp verpasste. Eine Minute später waren es aber dann die Freezers, die nach einem Icing der Pinguine das Bully gewannen. Plötzlich stand Lavallee völlig frei vor Duba und jubelte bereits, doch sein Schuss war knapp über die Latte gestrichen. Die Pinguine aber blieben aktiv und hatten in der 7. Minute gleich die nächste Großchance. Nach toller Vorarbeit von Courchaine stand plötzlich in zentraler Position in Höhe der Bullypunkte St. Pierre völlig frei und zog ab, doch sein Schuss ging neben das Tor. In der 10. Minute war es erneut der Kanadier, der nach tollem Solo von Fischer frei zum Schuss kam, doch Caron war mit der Stockhand zur Stelle und konnte klären. Defensiv allerdings musste man stets auf der Hut sein, denn speziell die Wolf-Reihe schaltete immer blitzschnell um und tauchte mehrfach gefährlich vor Duba auf, ohne sich aber zunächst ganz klare Einschussgelegenheiten erspielen zu können. Allerdings sorgte man stets für viel Verkehr vor dem Tschechen, so dass man ihm das Leben extrem schwer machte. In der 13. Minute dann die erste Überzahl für die Pinguine. Mitchell hatte sich einen Stockschlag gegen Blank geleistet. Die Pinguine kamen gleich in die Aufstellung und hatten gleich mehrere gute Gelegenheiten. Die beste davon hatte nach knapp einer Minute Robar, der freistehend vor dem leeren Tor nur durch einen Stockschlag behindert werden konnte. So konnte man für 75 Sekunden gar in doppelter Überzahl agieren. Nach einem Schlagschuss von Fischer hatten in Sofron und Blank gleich zwei Pinguine die Chance auf das fast leere Tor zu schießen, doch Caron blieb beide Male irgendwie Sieger. Doch kurz darauf war es dann doch so weit. Auf Vorlage von Blank kam „Kanonier“ Fischer von der blauen Linie zum Abschluss und Caron konnte den Einschlag nicht verhindern. Zwar kam er an die Scheibe, doch das Geschoss des Amerikaners rutschte gerade noch über die Linie. 1:21 Minuten vor der Pause rutschte Voakes, der die Scheibe über die Bande klären wollte, diese an der Spielerbank auch über die hintere Umrandung, so dass nun auch die Pinguine sich ihrer ersten Unter5zahl erwehren mussten. Nach einem gefährlichen Schlagschuss von Flaake war Duba zur Stelle, konnte aber nur prallen lassen. Festerling setzte sich gegen die Verteidiger der Pinguine durch, konnte die Scheibe aber nicht aufs Tor bringen. So ging es letztlich mit 1:0 in die erste Pause.

Die Strafzeit der Pinguine war gerade abgelaufen, da musste Duba nochmals eingreifen. Gegen den Schlagschuss von der blauen Linie stand aber aber sicher. Die erste hochkarätige Chance der Schwarz gekleideten Gastgeber hatte in der 27. Minute Voakes, der sich stark durchsetzte und zum Abschluss kam. Caron ließ prallen, doch der Center erkämpfte sich den Puck zurück und legte auf den freistehenden Blank am langen Eck, doch im allerletzten Moment war der Schläger eines Verteidigers dazwischen und verhinderte ein fast sicheres Tor. Kurios dann die 28. Minute. Erst kam der lange Pass auf Hamburgs Dupuis, der allein auf Duba zugelaufen wäre, doch er konnte die Scheibe nicht kontrollieren, so dass der Tscheche zuerst am Puck war. Im Gegenzug spielte Clark wunderschön auf Courchaine, der ebenfalls einen Alleingang gehabt hätte, doch auch ihm sprang die Scheibe vom Schläger und die Chance war vertan. In der 32. Minute musste mit Meyers zum zweiten Mal an diesem Nachmittag ein Pinguin auf die Strafbank. Er hatte Madsen nur durch ein Haken daran hindern zu können, allein durch zu gehen. Verwey setzte sich an der blauen Linie stark gegen Flaake durch und ging mit Pietta auf Caron zu, doch den Querpass erreichte der Goalie Zentimeter vor dem mitgelaufenen Center mit dem Schoner. Sekunden später war es Driendl, der beinahe allein durch gewesen wäre, doch die Scheibe kam etwas zu lang und so konnte der herausstürzende Caron klären, spielte jedoch genau zu Blank, der an der roten Linie aus der Drehung sofort aufs leere Tor abzog, doch ein zurückgeeilter Verteidiger konnte den Einschlag gerade noch verhindern. Das Spiel wurde jetzt wieder besser und in der 35. Minute – die Pinguine waren wieder komplett - verzog Courchaine aus spitzem Winkel knapp. Keine Minute später leisteten sich die Pinguine einen Fehlpass in der neutralen Zone. Dupuis und Mitchell liefen 2 auf 1 gegen Meyers, doch Duba und die zurückgeeilten Verteidiger konnten in höchster Not klären. Die Freezers aber erkämpften sich die Scheibe zurück und Duba hatte den Schläger verloren. Plötzlich tauchte auf Höhe der Bullypunkte zentral vor dem Tor Jakobsen frei vor dem Krefelder Keeper auf, schoss aber über das Tor. Der Gast drängte jetzt aber mit Macht auf den Ausgleich und hatte wenig später durch Mitchell die nächste gute Schussgelegenheit. Die Pinguine konterten und nach tollem Pass von Driendl kam Blank am langen Eck Zentimeter zu spät. So blieb es letztlich auch nach 40 Minuten bei der knappen 1:0-Führung.

Der letzte Abschnitt begann furios. 30 Sekunden waren gespielt, da setzte sich Courchaine stark durch und zog ab. Caron hielt, doch Schymainski sicherte sich den Abpraller und schoss sofort, doch wieder war der Kanadier im Tor zur Stelle. Im Gegenzug tankte sich dann Wolf durch und tauchte allein vor Duba auf, doch der war wie so oft mit einem überragenden Schoner-Save zur Stelle. In der 42. Minute gab es dann die nächste Strafzeit für Hamburg, als Mitchell sich hinter dem Tor der Pinguin ein Beinstellen erlaubte. Die Pinguine kamen sofort in die Aufstellung und erarbeiteten sich durch Blank, zweimal Fischer und Driendl gute Schussgelegenheiten. Aber stetes war Caron der Sieger. Als der Gast gerade wieder komplett war tauchte Clark über Rechts frei vor dem Gästetor auf, doch Caron lenkte das Spielgerät gerade so am Tor vorbei. 45 Minuten waren absolviert, da gab es eine fast deckungsgleiche Szene von der anderen Seite. Diesmal war es Verwey, der sich durchgetankt hatte, doch auch seinen Schuss parierte Caron. In der 47. Minute versuchte Courchaine in aussichtsreicher Position, die Scheibe gegen einen Verteidiger zu erobern, leistete sich dabei aber ein Haken. Die Pinguine aber überstanden die Unterzahl mit toller Arbeit, ohne eine Chance abzugeben. Doch kaum war man komplett, da kam Oppenheimer gegen einen Verteidiger verdeckt zum Schuss, doch Duba hielt überragend. Die große Chance, die Führung auszubauen, hatten in der 51. Verwey und Sofron. Letzterer versuchte bei einem 2 auf 1 den Querpass direkt zu nehmen, doch die Scheibe „stand auf“ und konnte der Ungar sie freistehend nicht aufs Tor bringen. Die Reihe war es auch, die in der 54. die nächsten Gelegenheiten hatten. Erst scheiterte Sofron nach schönem Einsatz an Caron, dann setzte Verwey nach tollem Solo das Spielgerät neben das Tor. Die Fans merkten jetzt, dass die Mannschaft Unterstützung brauchte, um die Führung über die letzten 5 Minuten zu bringen und feuerten das Team mit Standing Ovations an. Dennoch konnte sich in der 58. Minute Festerling durchsetzen und lief allein auf Duba zu. Von Höhe der Bullypunkte zog er ab, doch die Fanghand des Tschechen schnellte heraus und vereitelte diese Großchance sicher! Die nächste Ausgleichschance hatte in der 59. Mitchell, als Duba nach einem Schuss aus spitzem Winkel kurz nicht wusste, wo die Scheibe war. Doch mit vereinten Kräften sicherte man den Puck. Hamburg nahm jetzt Caron vom Eis und drängte mit 6 Mann auf den Ausgleich, doch Driendl konnte sich die Scheibe erkämpfen und legte auf Robar, der keine Mühe hatte, ins leere Tor zu vollenden. Und damit nicht genug, weiterhin bleib Caron auf der Bank und wieder erkämpften sich die Pinguine den Puck. Voakes schickte Schymainski und der traf aus kurzer Distanz zum 3:0 ins erneut leere Tor.

Damit sicherten sich die Schwarz-Gelben nicht nur das 6-Punkte-Wochenende, sondern auch den zweiten Shutout für Tomás Duba. Jetzt geht es in die Pause, ehe man am 15.11. in Köln wieder eingreift.

Tore:
1:0 14. Fischer (Blank) 5 gg. 3
2:0 60. Robar (Driendl) ENG
3:0 60. Schymainski (Voakes) ENG

Strafen:
Krefeld: 6
Hamburg: 6