Erster Krefelder Nachwuchs-Forschungspreis verliehen

Der Förderkreis Stiftung Dr. lsidor Hirschfelder hat in Verbindung mit der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld erstmals einen mit 250 Euro dotierten Forschungspreis verliehen.

Preisträgerin ist die Schülerin Lena Linder, die im Berufskolleg Vera-Beckers die zwölfte Jahrgangsstufe besucht. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Beschreibung junger, Widerständlerinnen während der NS-Zeit. „Der Forschungspreis soll vor allem das Interesse der jüngeren Generationen an der historischen Forschungsarbeit wecken", so Dr. Olaf Richter, Vorsitzender des Förderkreises.

Der Aufsatz von Lena Linder trägt den Titel „Kämpfen wie ein Mädchen. Wege des jungen, weiblichen Widerstandes im Dritten Reich". Darin hat sie sich mit dem durch die Nationalsozialisten propagierten und auch im „Bund Deutscher Mädchen" vorgelebten Frauenbild beschäftigt und dieses mit der Rolle von Mädchen und jungen Frauen im Widerstand kontrastiert, beispielsweise Sophie Scholl. Sie ist dabei der Frage nachgegangen, welche Aufgaben Mädchen und junge Frauen übernahmen, ob sie unter anderem in Anführerinnen-Rollen tätig waren.

Artikel von Lena Linder im nächsten Merländer-Brief

Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle, begleitete die Untersuchung mit Hinweisen auf Literatur und Quellenbestände ihrer Einrichtung sowie auf die Überlieferung des Stadtarchivs. Franz und Richter freuten sich über die erfolgreiche Preisvergabe und hoffen, dass sich zukünftig weitere Schüler mit fundierten wie originellen Ausarbeitungen um den Forschungspreis bewerben werden. Der Artikel von Lena Linder wird im nächsten Merländer-Brief veröffentlicht, der voraussichtlich im Mai erscheinen wird.

Foto: privat

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