Gut besuchter 28. Krefelder Pottbäckermarkt

Mit der Verleihung des Niederrheinischen Keramikpreises im Rahmen des jährlich stattfindenden Pottbäckermarktes unterstützt die Stadt Krefeld seit nunmehr 20 Jahren die Entwicklung im Bereich des keramischen Designs.

In diesem Jahr geht der mit 1000 Euro dotierte Preis nach Brüggen. Diplom-Keramikdesignerin Angelika Jansen nahm am Sonntag überrascht und erfreut die Auszeichnung entgegen. Bürgermeisterin Karin Meincke überreichte ihr den Preis mit einer Glasstele und einer Urkunde. Die Jurymitglieder waren Diplom-Designer Knut Michalk von der Hochschule Niederrhein sowie Keramikdesigner und Preisträger 2015 Frank Schillo.

Angelika Jansen hat in den 1970-er Jahren an der Hochschule Niederrhein Keramikdesign studiert und arbeitet seit mehreren Jahren in Brüggen. Die Preisträgerin reizt gestalterische Möglichkeiten aus bei Form, Farbe und Größe. Zudem kombiniert sie Fundstücke aus Holz, vor allem Strandgut, mit keramischen Formen, was einer besonderen technischen Fertigkeit bedarf. Dabei experimentiert sie außerdem mit Kohlenstoffablagerungen. „Die Arbeiten Angelika Jansens zeigen, welches Potential scheinbar ‚verstaubten' Keramiktechniken innewohnt, die dem flüchtigen Blick kaum Neues offenbaren. Die von ihr entwickelten Stücke sprengen den klassischen Rahmen vergleichbarer Objektkeramiken", lobte die Jury die konsequente Weiterentwicklung und damit neue Interpretation von traditioneller Objektkeramik. Formal stehen die keramischen Objekte von Angelika Jansen in der Tradition der Gebrauchskeramik. Seit etwa 15 Jahren experimentiert sie mit Formen, in denen sie sich an die klassische Gestaltung von Gefäßen anlehnt, deren typischen Gebrauchscharakter die Keramikerin jedoch weitgehend ignoriert. Es entstehen Gefäßobjekte mit Namen wie Dose, Kumme, Kapsel - Bezeichnungen, die die ursprüngliche Funktionen assoziieren - aber auch solche, die Jansen Zweispitzform oder Fruchtform nennt als Mittler zwischen Funktion und Objekt sowie Stelen, die sich jeder Funktion verweigern. Hochästhetisch und elegant sind die künstlerisch autonomen Formen, die Angelika Jansen auf der Drehscheibe entwickelt oder in der Daumenschalentechnik.

„Der 28. Krefelder Pottbäckermarkt am ersten Mai-Wochenende lockte trotz kühler Temperaturen zahlreiche Besucher in die Innenstadt und war durchgehend sehr gut besucht", freut sich die stellvertretende Leiterin des Stadtmarketings, Claire Neidhardt. Das Stadtmarketing hatte wieder einmal über 100 nationale und internationale Aussteller gewinnen können, die rund um die Dionysiuskirche und an der Rheinstraße zeitgemäßes Keramikdesign, Kunsthandwerk, weißes Porzellan und traditionelle Ware präsentierten.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

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