Bella gewinnt Musikwettbewerb „Listen to Numbers"

Beim Krefelder Musikwettbewerb „Listen to Numbers" sind die Würfel gefallen.

Der Musiker und Fotograf Philip Lethen hatte im Auftrag der Stadt und der Krefelder Musiker-Initiative (KMI) zu dem Wettbewerb aufgerufen. Insgesamt 87 Bands und Einzelkünstler aus der hiesigen Pop-, Rock- und Jazzszene sind dem Aufruf gefolgt und haben jeweils einen Song eingereicht. Eine zwölfköpfige Fachjury hat aus den Bewerbern 13 Gewinner herausgefiltert. Organisator Philip Lethen hat den Wettbewerb im Auftrag der Krefelder Musiker Initiative (KMI) organisiert.

Auf städtischer Seite wird der Wettbewerb vom Kulturbüro betreut und gefördert. „Das ist eine überwältigende Resonanz und ein klares Zeichen für die Lebendigkeit der Krefelder Musikszene. Die Quantität und die Qualität bei dem Wettbewerb zeigen deutlich, dass es richtig war, die junge Musikszene in Krefeld stärker in den Blick zu nehmen", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. Er hatte bei einem Treffen mit Musikern und Veranstaltern angeregt, die lokale Musikszene im Rahmen der freien Kulturförderung wieder stärker zu fördern, insbesondere den Nachwuchs.

Weder Band noch Auftrittserfahrung hat die junge Sängerin Bella, die die meisten Stimmen der Jury erhielt. Sie ist die große Überraschung des Wettbewerbs. Beworben hat sie sich mit einer gefühlvollen Pop-Ballade mit Country-Touch. Den zweiten Platz nimmt der Jazzmusiker und Pianist Clemens Gutjahr mit seinem Trio ein. Die Band wird dieses Jahr ihre zweite CD herausbringen und ist schon deutschlandweit aufgetreten. Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang: Die klassisch besetzte Band Construction Set um den Sänger Oliver Dentges liegt auf dem dritten Rang. Mit ihrem Alternative Rock hat sie sich schon längst in der Krefelder Szene und darüber hinaus einen Namen gemacht.Auf den weiteren Plätzen finden sich die folgenden Bands beziehungsweise Solisten, die ihre Musik den genannten Stilen zuordnen: das Duo-Projekt Rumpf (Dada-Core), die Band Omnibus Prime (Holzfällerfunk), die Band Smot (Salon Punk), die Band Killing a Lion (Alternative Metal), die Gruppe Provinztheater (Rumpelpolka und Kartoffelrock), der Pianist Joachim Kunz (romantisch-impressionistischer Jazz), die Band Jin Jin (Reggae), die Band Mondo Mashup (Urban Maximal), das Projekt Io (Pop) sowie die junge Sängerin Chayma, die sich selbst als Singer-Songwriterin einstuft. Die Jury bestand aus erfahrenen Köpfen der Krefelder Musikszene: Pit Fischer (Musiker), Alexandra Funken (Musikerin), Waldo Karpenkiel (Musiker), Petra Krieger (Musikerin), Philip Lethen (Musiker), Wolfgang Loos (Plattenladen Sym-Phon), Malte Menzer (Tontechniker), Pille Peerlings (Kulturrampe), Dirk Rauppach (Label Tonzonen), Klaus Schmidt-Hertzler (Kulturjournalist, Kulturbüro), Michael Stahl (Label Unrock) und Max Zelzner (Musiker). Bei ihrer Auswahl mussten sie sich ganz auf ihren Sachverstand verlassen, da die Songs anonym eingereicht werden sollten. „Die Jury war breit aufgestellt, das hat bei der Auswahl für eine entsprechend bunte Mischung gesorgt", erklärt Organisator Philip Lethen. Er ist sich sicher, dass sich dadurch auch verschiedene Publikumskreise ansprechen lassen.Alle Gewinner werden jetzt auf mehrfache Weise gefördert. Zunächst erhalten sie aus dem Budget des Wettbewerbs über den Kooperationspartner KMI jeweils 600 Euro. Falls der eingereichte Song noch nicht unter optimalen Bedingungen aufgenommen werden konnte, soll das Preisgeld dazu dienen, den Song in einem professionellen Studio erneut aufnehmen zu lassen. Dann werden sich die Gewinner aber auch schon live den Krefelder Musikfans präsentieren, und zwar auf großer Bühne und mitten in der City beim vom Krefelder Stadtmarketing organisierten Kulturfest „Kultur findet Stadt(t)". Das Konzert wird am Samstag, 15. Juni stattfinden. Voraussichtlich werden zehn der 13 Gewinner hier zu sehen sein. Alle 13 Gewinner-Songs werden dann noch auf dem im Herbst erscheinenden neuen Krefeld-Sampler erscheinen. Verantwortlich für die Veröffentlichung ist wiederum Philip Lethen, Kooperationspartner ist hier wie schon bei den zwei von ihm in den Vorjahren herausgegebenen Samplern das Stadtmarketing.

Foto: BarbaraStraßmann

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