Stadt plant „Haus der Bildung" an der Hofstraße

Die Stadt Krefeld will im Stadtbezirk Mitte das Angebot an Kindertageseinrichtungs- und Schulplätzen deutlich ausbauen, da viele Kinder hier nicht wohnortnah betreut werden können.

Nach aktuellem Stand müssen rund 380 weitere Kita-Plätze und 15 zusätzliche Schulklassen geschaffen werden. Der Stadtrat hat deshalb mehrheitlich die Planung eines innovativen „Hauses der Bildung" am Standort Hofstraße beschlossen, das Kita und Offene Ganztagsgrundschule unter einem gemeinsamen Dach im Familienzentrum vereinigen soll. In den veranschlagten Gesamtkosten von rund 49,7 Millionen Euro sind ein Sportbereich sowie eine unterirdische Quartiersgarage mit 100 Tiefgaragenplätzen enthalten.

Jugendhilfe- und Schulausschuss haben das pädagogische Leitkonzept des Hauses der Bildung ebenfalls mehrheitlich beschlossen.Neben dem steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen erwartet die Stadt für die Grundschulen im Schuljahr 2023/24 rund 360 Schüler mehr im Bezirk Mitte als im vergangenen Schuljahr. Außerdem fehlen zunehmend soziale Anlaufstellen für Familien, die auf Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags und Unterstützung in der Erziehung angewiesen sind. Deshalb soll die bauliche Umsetzung des Hauses der Bildung unmittelbar nach dem Umzug der Mosaikschule Anfang 2022 von den Bestandsgebäuden an der Hofstraße in die Räume der ehemaligen Hauptschule Prinz-Ferdinand-Straße erfolgen. Neben der sechsgruppigen Kita und der dreizügigen Schule sind ein Tagespflegestützpunkt und multifunktionale Räume geplant. Die Lern- und Spielbereiche sollen in jahrgangsübergreifenden sogenannten Lernhäusern organisiert werden, die Verwaltung, Küche und Mensa sind an zentraler Stelle zur gemeinsamen Nutzung vorgesehen.

Familienzentrum mit offenen Sprechstunden

Eine zentrale Rolle im Haus der Bildung wird das - unter der gemeinsamen Leitung von Kita und Schule geführte - Familienzentrum mit offenen Sprechstunden für Erziehungs- und Familienberatung, Elternveranstaltungen, Eltern-Kind-Kursen, Schuldnerberatungen und weiteren Angeboten haben. Durch eine enge Kooperation von Kita und Grundschule sollen zudem die Kita-Kinder wie auch deren Eltern einen leichten Übergang ins Schulleben haben. In der Grundschule selbst werden dann Erst- und Zweitklässler zusammen unterrichtet, wobei mindestens eine der Eingangsklassen in gebundenem Ganztag geführt werden soll mit entsprechenden Angeboten zur individuellen Förderung.

Haus der Bildung soll zur Aufwertung des Stadtteils beitragen

„Kinder und Eltern können wir im Haus der Bildung von der Geburt bis zum Übergang in die weiterführende Schule eng begleiten. Wir haben hier die Chance, im Rahmen der kommunalen Präventionsketten die gesamte Entwicklung der Kinder in den Blick zu nehmen", erklärt Beigeordneter Markus Schön, ein leidenschaftlicher Verfechter des Projekts. Insgesamt soll das Haus der Bildung zur Aufwertung des Stadtteils beitragen, indem es die Vernetzung der Nachbarschaft der Familien durch seine Angebote fördert und das Außengelände für das Umfeld öffnet.

pdf: Stadt Krefeld, Gebäudemanagement

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