Florian Weber Quartett beim Krefelder Jazzherbst

Der Pianist eröffnet die beliebte Reihe am 21. September im Glasfoyer des Theaters Krefeld mit seinem Projekt „Lucent Waters“.

Der Ausnahmepianist Florian Weber repräsentiert wie kein anderer den „deutschen“ Jazz weltweit auf den Bühnen renommierter Festivals wie dem New York Winterjazz, dem Angel City Jazz Festival oder dem Tokyo Jazz Festival. Im ersten Konzert des diesjährigen Krefelder Jazzherbst bringt er sein Projekt „Lucent Waters“ mit einem europäischen Quartett auf die Bühne des Glasfoyers.

An der Trompete ist der niederländische Musiker Eric Vloeimans, mit dem Florian Weber im April 2011 die überragende Performance „Live at the Concertgebouw“ aufnahm, zu erleben. Die Rhythmusgruppe besteht aus dem französischen Bassisten Michel Benita und dem in Tijuana geborenen, jetzt in Italien beheimateten Drummer, Komponisten und Sänger Israel Varela. Beide sind mit Florian Weber als Florian Weber Trio bereits auf internationalen Festivals aufgetreten. Michel Benita ist unter anderem auch bekannt aus seiner Zusammenarbeit mit Marc Ducret, Nguyên Lê, Gil Evans und McCoy Tyner. Israel Varela arbeitete mit Größen wie Pat Matheney und Charlie Haden. Neben Ben Wendel und Alfredo Paixao ist Florian Weber Mitglied in seinem „The Labyrinth Project“. „Lucent Waters“, die leuchtenden Wasserströme, sind transparent und klar – und ihr Charakter wird wunderbar in Klang verwandelt. Wer gern analytisch und mit genreübergreifendem musikalischen Wissen hört, wird sich am Erkennen vieler Querverweise erfreuen – oder einfach genussvoll eintauchen in die Lucent Waters.

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