Kreisverkehr in Uerdingen ist fertiggestellt

Entspannung an der Rheinbrücke: Der neue Kreisverkehr in Uerdingen an der Düsseldorfer- und Floßstraße konnte nun deutlich früher als geplant in Betrieb gehen.

Ursprünglich ging die Planung von einer Fertigstellung bis März 2020 aus. Zuletzt wurden die Verkehrszeichen montiert, die Absperrung abgebaut und die Fahrbahnen gereinigt. Wegen der Wetterlage sind lediglich einige Markierungsarbeiten auf der Strecke geblieben. Diese werden bei Trockenheit nachgeholt. Auch Zusatzarbeiten im Auftrag des Landesbetriebs Straßen NRW im Zusammenhang mit der Neuasphaltierung der Floßstraße und an den Leitungen im Untergrund konnten die frühzeitige Öffnung nicht stoppen.

Die Düsseldorfer Straße zwischen Gellep und Uerdingen verbindet nicht nur die beiden Stadtteile, sie ist als Zubringer zum Krefelder Hafen die wichtigste Achse für den Schwerverkehr. Über diese Straße wird sowohl die Rheinbrücke Richtung Duisburg als auch die Autobahn A 57 erreicht. Die Düsseldorfer und die Mündelheimer Straße wurden in den vergangenen Jahren weitgehend erneuert und für die besonderen Anforderungen des Schwerverkehrs ertüchtigt. Als Zubringer zum überregionalen Verkehrsnetz spielt dabei auch die Floßstraße, im Abschnitt zwischen Berliner Straße (B 288) und Düsseldorfer Straße, eine wichtige Rolle und wurde deshalb ebenfalls erneuert.Der Kreisverkehr hat 70 Meter Außendurchmesser und eine Fahrbahn mit einer Breite von acht Metern. Außerhalb der Fahrbahn befindet sich ein rund vier Meter breiter Grüntrennstreifen mit einem anschließenden ebenfalls rund vier Meter breiten Geh- und Radweg. Der innere begrünte Kreis hat einen Durchmesser von circa 32 Metern und eine Höhe von gut einem Meter. Sämtliche Zu- und Ausfahrten des Kreisverkehrs wurden einspurig dimensioniert. Der neue Kreisverkehr hat auch einen noch inaktiven fünften Ast. Über diese Ausfahrt soll in Zukunft einmal der Schwerverkehr zwischen Hafen und Bahn abgewickelt werden, sobald der Ausbau des Linner Güterterminals initiiert ist.Der Kreisverkehr erhielt einen umlaufenden Rad- und Gehweg, der das vorhandene Rad- und Gehwegnetz aufnimmt. Die Furtbereiche an den Geh -und Radwegen wurden barrierefrei mit Bodenindikatoren hergestellt. Die Radwegfurten wurden zur besseren Erkennbarkeit auf der neuen Fahrbahn in roter Farbe flächig markiert. Der Rad- und Gehweg erhielt eine Oberfläche aus roten Betonpflastersteinen mit Muster. Die Straßenentwässerung erfolgt in das vorhandene Mischwasserkanalnetz. Teilweise wurde auch die Beleuchtung ergänzt und erneuert. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen rund 1,6 Millionen Euro.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

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