Karneval im Hospiz – das Leben feiern

Im Hospiz sollen die Gäste einen würdevollen, ihren Wünschen entsprechenden letzten Lebensabschnitt erleben – und da für die Menschen im Rheinland Karneval einfach fest in den Jahreskalender gehört, wurde dort jetzt auch Karneval gefeiert: mit Prinzenaufzügen, Gardetänzen, Berliner Ballen und viel Gesang.

Musikalisch eingestimmt auf den Nachmittag wurden die Feiernden von Sänger/Gitarrist Charly Nießen mit Begleiter. Dazu waren z.B. Vertreter der 1. Krefelder Marine oder der Rosa Jecken gekommen und begleiteten die Feier. „Ich bin sehr froh, dass immer mehr Karnevalisten uns hier unterstützen. Das bedeutet unseren Gästen sehr viel“, freute sich Alexander Henes, der Hospiz-Leiter, über die vielen Besucher. Gruppen wie die Marine unterstützen das Hospiz auch immer wieder im Jahresverlauf.

Schon beim ersten Aufzug, dem des Krefelder Prinzenpaares Prinz Dirk I. mit Prinzessin Marita I., war die Freude groß. Die Gäste, ihre Angehörigen, die Ehren- und Hauptamtler schunkelten beim Prinzenlied mit und freuten sich über die kleinen Geschenke, die das Prinzenpaar mitgebracht hatte. Als zweite kamen die Stahldorfer Kinderprinzessinnen Julia III. und Marie I. mit Fahnenträger, Kinder- und Tanzgarde. Die Darbietungen der jungen Karnevalisten berührten alle ganz besonders. Zum ersten Mal kamen die Tollitäten aus Uerdingen in das Hospiz: Klaus II. und Silvia I. brachten ihre Minister und Teile ihrer Tanzgarden mit. Schnell sprang der Funke zwischen Besuchern und Feiernden über – und das Prinzenpaar fand sogar bekannte Gesichter aus Uerdingen unter dem Publikum. „Für uns sind diese Besuche in den Seniorenheimen oder auch hier im Hospiz die schönsten: Es sind die ehrlichsten Auftritte, man sieht die Freude in den Augen und wird – so wie hier – mit offener Herzlichkeit empfangen. Das genießen wir“, meinte Lieblichkeit Silvia I. Sie hoffe, dass die Uerdinger Prinzenpaare noch oft zu karnevalistischen Besuchen kommen würden. Torsten Staude, der Präsident der Rosa Jecken, und Schriftführerin Alex Wiener waren auch erstmalig im Hospiz. „Ich bin mit einem Kloss im Hals gekommen, ich konnte mir nicht vorstellen, wie dieser Nachmittag sein sollte“, sagte der Präsident. Aber er sei beeindruckt, zu sehen wie die Gäste feiern und würde sich wünschen, dass noch mehr Karnevalsgesellschaften mitmachen würden. „Wir wollen künftig das Hospiz weiter unterstützen“, versicherte er. Insgesamt verbrachten alle drei Stunden mit viel guter Laune und Musik.

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