Adventskonzert bringt 1000 Euro für die Kinder- und Jugendhospizarbeit

Sie waren sichtlich froh, dass sie helfen konnten: Mehrere Mitglieder des Shanty-Chores im Linner Männergesangverein 1859 und Heidrun Hillmann besuchten jetzt das stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld.

Sie brachten eine Spende von 1000 Euro zur Unterstützung der Arbeit für Familien mit behinderten, schwerkranken und gesunden Kindern. Der Gesangsverein hatte sein traditionelles Adventskonzert 2019 mit der Uerdinger Chorgemeinde und dem Posaunen-Chor in der ev. Michaels-Kirche in Uerdingen durchgeführt – ein schönes Erlebnis für alle Chöre, berichteten die Besucher: „Es war eine tolle Aufführung, weil alles harmonierte!“ 

Bei dem Konzert hatten die Sänger auf Eintritt verzichtet und um Spenden für soziale Zwecke gebeten. Die Summe wurde dann je zur Hälfte für Kinderprojekte in der Pfarre St. Michael und eben für das stups-KINDERZENTRUM aufgeteilt. „Die Konzert-Besucher waren sehr großzügig, es ist eine beachtliche Summe zusammen gekommen“, so Heidrun Hillmann. Die Arbeit im stups war den Sängern nicht gänzlich unbekannt: Ein Chormitglied, der Onkel eines „Ausflüglers“, war mit der Arbeit im Kinder- und Jugendhospiz vertraut. Diane Kamps (Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld) und die neue Leiterin des Kinderzentrums, Anja Claus, erläuterten den Besuchern die Idee der Schwesternschaft, pädagogische Arbeit (Kita und Großtagespflege) mit der Begleitung von schwerstkranken und versterbenden Kindern und Jugendlichen in einem Gebäude zu vereinigen. Sie zeigten unter anderem auf, dass in der inklusiven Kita auch Kinder mit Magensonde oder dauerhafter Begleitung durch eine Kinderkrankenschwester mit den nicht-eingeschränkten Kindern aufwachsen. „Alle gehen sehr rücksichts- und verständnisvoll miteinander um. Sie profitieren voneinander“, beschrieb Anja Claus. Diane Kamps erklärte, dass die Hospiz-Arbeit grundsätzlich darauf basiert, dass die Träger 5 Prozent der Kosten über bürgerschaftliches Engagement selbst aufbringen müssen, „hinzu kommt, dass wir ergänzende Therapien oder Angebote wie die Trauerarbeit für die Familien nach dem Tod eines Kindes ebenfalls nur über Spenden stemmen können“, so Kamps. Diese Informationen beeindruckten die Besucher nachhaltig.

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