Mediothek: Sommerleseclub 2020 erfolgreich beendet

Mit einem Abschlussfest ging der Sommerleseclub (SLC) 2020 der Mediothek zu Ende.

„Trotz vieler Corona bedingter Einschränkungen und Hürden in diesem Jahr war der SLC mit über 180 Teilnehmenden sehr erfolgreich", resümiert Organisatorin Annika Grote. „Im Vorhinein abzuschätzen, wie viele Interessierte den Weg finden würden, war kaum möglich, daher war es umso erfreulicher, dass so viele mitgemacht haben", stellt sie zufrieden fest. Zum Abschlussfest waren mehr als 80 erfolgreiche Teilnehmende eingeladen, die der Preisverleihung und der Science-Show mit Joachim Hecker beiwohnen konnten, an einer kleinen Verlosung teilnahmen und eine Urkunde inklusive einer Überraschung erhielten.

Um eine Einladung zu erhalten, mussten mindestens drei - in größeren Teams sogar mehr - Stempel im Leselogbuch gesammelt werden, was man durch gelesene Bücher, gehörte Hörbücher oder die Teilnahme an Workshops erreichen konnte.Mitgemacht haben Teilnehmende aus verschiedenen Altersgruppen, gerade die 14- bis 16-Jährigen waren in diesem Jahr stark vertreten. Wie bereits in der Vergangenheit, wurden auch in diesem Jahr gerne Teams gerne gebildet. „Circa 70 Prozent der Teilnehmenden haben sich mit Eltern, Geschwistern oder guten Freunden zusammen angemeldet", sagt Grote. Rund ein Drittel der Teilnehmenden war bisher noch kein aktiver Nutzer in der Mediothek. Neben der Buchausleihe, waren auch Hörbücher sehr beliebt. Zusätzlich konnten drei Workshops besucht werden. Bevorzugt wurden, wie bereits im Vorjahr, Klassiker, wie „Die Drei ???" oder „Das Magische Baumhaus" (sowohl zum Lesen als auch zum Hören), aktuelle Reihen wie „Alea Aquarius" oder Comicromane wie „Gregs Tagebücher" und Bücher wie „Die Glücksbäckerei" aus dem brandneuen Sonderbestand, den die Bürgerstiftung Krefeld neben den „SLC-Scouts", die dreimal wöchentlich Stempel verteilten, mitfinanziert hat.

Vielen kreative Arbeiten an und in den Logbüchern

„Besonders beeindruckend waren in diesem Jahr die vielen kreativen Arbeiten an und in den Logbüchern", berichtet Annika Grote. Rund 80 Prozent der abgegebenen Büchlein waren bunt gestaltet, mit Bildern, Fotos, Zeichnungen, selbstgemachten Rätseln oder Stickern, aber auch inhaltlich besonders mühevoll bearbeitet. Neben sehr differenzierten und umfangreichen Rezensionen wurden Geschichten weitergeschrieben, Charakterisierungen verfasst, die Lieblingsstellen der Geschichten nacherzählt und auch ganz eigene Texte erdacht. Dies wurde mit einer Ehrung belohnt. Der SLC ist ein landesweites Projekt vom Kultursekretariat NRW Gütersloh gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

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