Krefelds Kultur erhält zum „Neustart" rund 142.000 Euro

So kann der „Neustart" gelingen: Aus dem gleichnamigen Förderprogramm der Bundesregierung erhalten Krefelder Kultureinrichtungen rund 142.000 Euro.

Der Fonds soll Museen, Theater und andere Institutionen dabei unterstützen, mit gezielten Umbauten und Projekten auf die Corona-Krise zu reagieren. So kann der Einbau von Schutzvorrichtungen, die Beschaffung von Desinfektionsmitteln, der Ausbau der technischen Ausstattung und die verstärkte Nutzung digitaler Formate gefördert werden. Dank eines Gesamtvolumens von bundesweit 20 Millionen Euro sollen die Einrichtungen „auch in Zeiten der Krise ihren kulturellen Auftrag erfüllen und als Orte der Begegnung und Teilhabe mit künstlerischen und kulturellen Mitteln zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen", betont die Beauftragte für Kultur und Medien in der Ausschreibung des Programms.In Krefeld profitieren die Fabrik Heeder, das Kresch-Theater, das Deutsche Textilmuseum, die NS-Dokumentationsstelle, die Kunstmuseen und das Theater Krefeld-Mönchengladbach von den Fördergeldern.

So wird im Theater eine Summe von mehr als 50.000 Euro in Kameras, Laptops, Monitore, Headsets, Ballettstangen und einen Schwingboden investiert. Die Kunstmuseen schaffen für einen ähnlichen Betrag Kameras und Laptops an, produzieren Livestreams, Ausstellungsfilme und eine Museumsrallye für digitale Endgeräte.

Headset-Mikrofonanlage für Museumsführungen im DTM

Im Deutschen Textilmuseum werden die Mittel in eine Headset-Mikrofonanlage für Museumsführungen, einen Laptop, zwei Fernsehschirme und die museumseigene Homepage investiert. In der Villa Merländer beschafft die NS-Dokumentationsstelle Laptops, Ansteckmikros, digitale Aufnahmegeräte und eine Filmkamera. Im Kresch-Theater fließt das Geld in ein mobiles Mischpult, einen Laptop, einen mobilen WLAN-Hotspot und würfelförmige Hocker als Ersatz für eine feste Bestuhlung. In der Fabrik Heeder wird ein Sichtschutzbereich an der Kasse installiert und ein Monitor gekauft. Weitere Mittel fließen in den meisten Einrichtungen in die Beschaffung von Mundschutz und Desinfektionsmitteln. Der Eigenanteil für die geplanten Investitionen liegt jeweils bei zehn Prozent. Das Geld aus dem Fonds wurde in der Reihenfolge der Anträge vergeben, bis der Topf ausgeschöpft war. Die Stadt Krefeld und das Theater hatten die Anträge binnen weniger Tage in Berlin eingereicht.

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