Krefeld wirbt in mehreren Sprachen auf Youtube für Corona-Solidarität

Mit kurzen Videos in mehreren Sprachen will die Krefelder Stadtverwaltung vor den Gefahren durch das Coronavirus warnen.

Die von neun Bürgern eingesprochenen Botschaften werden über die Kanäle Youtube, Facebook, Instagram und Twitter verbreitet. Damit sollen in Zeiten hoher Infektionszahlen auch jene Mitbürger direkt erreicht werden, deren Erstsprache nicht das Deutsche ist. „Das Coronavirus bleibt gefährlich", lautet die einleitende Botschaft. In den kurzen Sprachsequenzen wird dann auf die wichtigsten Regeln aufmerksam gemacht: Abstand halten, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften und die Corona-Warnapp bleiben auch in den nächsten Monaten die wichtigsten Rezepte gegen eine Ausbreitung der Pandemie.

Mit den Videos wird auch für gesellschaftlichen Zusammenhalt aller Bürger in diesen schweren Zeiten geworben: „Wir als Krefelderinnen und Krefelder sind gemeinsam stark. Auch, wenn wir derzeit Abstand halten müssen, halten wir zusammen."Der städtische Fachbereich „Presse und Kommunikation" hat die Videos gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) erstellt. Das KI hat dafür nach Sprechern gesucht, die den Appell in verschiedenen Sprachen verbreiten können. Transportiert wird die Botschaft auf Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Farsi, Rumänisch, Bulgarisch - und am Ende auch noch einmal auf Deutsch. Gedreht wurden die kleinen Filme rund um das Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz. Im Portal Youtube ist der Film in Gänze zu sehen - mittels einer Skip-Funktion können im laufenden Video die verschiedenen Sprachen angewählt werden.

Neben Mitarbeitern der Verwaltung wie Dr. Tagrid Yousef, Leiterin des KI, und Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer, machen bei der Aktion auch Krefelder Vertreter aus Vereinen oder von Migrantenorganisationen mit. Mit Dr. Silvia Fiebig spricht eine Neu-Krefelderin den Appell auch in deutscher Sprache ein. Sie ist seit wenigen Wochen Mitarbeiterin im KI und kam aus Freiburg im Breisgau in die Seidenstadt Krefeld.

Hier geht es zum Video.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

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