A-Gang: Baumpflanzung auf dem Anne-Frank-Platz

Die Künstler des A-Gangs feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

Anlässlich des Jubiläums haben sie nun einen Baum auf dem Anne-Frank-Platz in der Innenstadt gepflanzt. Dabei handelt es sich um einen Amelanchiers arborea, auch Felsenbirne „Robin Hill" genannt. Nachdem die Künstler wegen der Pandemie sowohl den Frühjahrs- als auch den Herbst-Rundgang durch die Ateliers absagen mussten, wollen sie mit der gemeinsamen Baumpflanzung mit der „Initiative 3333 Bäume" ein Zeichen setzen: „Wir machen weiter."Nahezu ausnahmslos ausgebildet an der ehemaligen Fachhochschule für Design in Krefeld gründete sich 1995 ein Kreis von Künstlern, die seitdem zwei Mal im Jahr Besucher in ihre Ateliers einladen.

Das markante „pfeilige A" als Wegweiser ist in den vergangenen Jahren längst auch überregional zu einem Markenzeichen für Kunst und für die Möglichkeit zu einem abwechslungsreichen Rundgang durch Krefeld geworden. A-Gang, das ist für das Publikum eine ganz besondere und fröhliche Melange, bestehend aus der Begegnung mit der Vielfalt der Kunstwerke und dem persönlichen Kontakt mit den Künstlern. Die Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens erstreckt sich über Keramik, Malerei, Zeichnung, Grafik, Comic-Kunst, Schmuck, Plastik, Installation und darstellende Kunst. Ihre Positionen ergänzen sie in der Regel durch Gäste, die mit ihren Werken den A-Gang bereichern. Die Mitglieder des A-Gangs beschränken sich jedoch nicht auf die Atelierräume, sondern melden sich zu gesellschaftlichen Themen zu Wort oder machen mit Aktionen auf solche aufmerksam. So wurde 2002 die D-Mark in Krefeld zu Grabe getragen. Damals war es eine Eiche, die zur Erinnerung an die D-Mark auf einem Grab im Garten des Caféhaus Schmitz gepflanzt wurde - ganz getreu der Vorlage auf dem 50 Pfennigstück. Der Katalog zum 25-jährigen Bestehen des A-Gangs mit Beiträgen zu den teilnehmenden Ateliers sowie ergänzenden Kunst-Projekten liegen weiterhin in den Ateliers für Interessenten aus. Der A-Gang wird durch das Kulturbüro der Stadt Krefeld unterstützt.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Andreas Bischof

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