Vier Krefelder Schulen erhalten Auszeichnung

Im Rahmen des Projektes „Schule der Zukunft" des Landes Nordrhein-Westfalen sind in Krefeld die Paul-Gerhardt-Schule, die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, das Berufskolleg Uerdingen sowie das Berufskolleg Vera Beckers ausgezeichnet worden.

Mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit haben sie vielfältige Ziele erreicht. Mit der „Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) übernehmen die Einrichtungen ökologische, ökonomische, soziale, politische und kulturelle Aspekte in ihre Arbeit und setzten damit Nachhaltigkeit im Schulalltag um.Für die Paul-Gerhardt-Schule stehen das Kennenlernen sowie die Erhaltung der biologischen Vielfalt im Fokus.

Der Schutz der Umwelt ist neben vielen anderen Aktionen mit dem Bau von Insektenhotels fest im schulinternen Lehrplan verankert. Im Sinne der Nachhaltigkeit und geprägt von der selbstständigen Arbeit der Schüler der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule wurde im vergangenen Schuljahr von den Abiturienten ein Brunnenprojekt in Afrika finanziert. Außerdem entstehen im Rahmen der Gestaltung des offenen Klassenraums (Schulgarten) unter anderem ein Sinnesweg und ein Gemüsebeet.

Austausch mit einer Partnerschule aus Rumänien

Seit Jahren findet ein Austausch des Berufskollegs Uerdingen mit einer Partnerschule in Pitesti, Rumänien, statt und eine Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz. Schüler des Berufskollegs Uerdingen nehmen an Wettbewerben über Zukunftstechnologien teil. Am Berufskolleg Vera Beckers haben Schüler verschiedener Fachrichtungen das Umwelterfahrungszentrum (UEZ) geplant und umgesetzt und werden dies auch weiterhin betreuen und ausbauen. Dieser „grüne" Erfahrungsraum steht auch Kindern von Partner-Kindertageseinrichtungen (Kitas) und -Grundschulen zur Verfügung.

Das Landesprogram „Schule der Zukunft" wird durch die Ministerien für Schule und Umwelt des Landes NRW gefördert. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser betont: „Wenn jede und jeder Einzelne von uns einen kleinen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leistet, können wir gemeinsam Großes erreichen - eine lebenswerte, gerechte und gesunde Zukunft. Es ist beeindruckend, mit welcher Kreativität und wieviel Engagement die Schulen, Kitas und Netzwerke hierzu Möglichkeiten erarbeitet und umgesetzt haben." Und Schul-und Bildungsministerin Yvonne Gebauer bedankt sich bei allen Schülern, ihren Lehrkräften und den teilnehmenden Schulen für die Bereitschaft, sich gesellschaftlich zu engagieren. Sie weist darauf hin, dass sich Kinder und Jugendliche eine eigene Meinung bilden und ihr Handeln reflektieren sollen. Die Teilnahme an dem seit vielen Jahren erfolgreichen Programm ist weiterhin möglich.

Foto: Wokandapix / Pixabay

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