Initiative „Krefelder Fairkehr" blickt auf aktuelles Jahr zurück

Trotz der Corona-Pandemie blickt die Initiative „Krefelder Fairkehr" auf ein positives Jahr zurück.

Die Anzahl der Kinderunfälle ist gegenüber den Vorjahren deutlich gesunken, das zeigt ein erster Blick in die bisherigen Aufzeichnungen. Die Ursache dürfte Pandemie bedingt zu suchen sein, genaues wird die Initiative in ihrer Bilanz-Vorstellung im kommenden Frühjahr sagen können. 2019 war die Zahl der verletzten Kinder nach Verkehrsunfällen, nach vielen Jahren mit rückläufigen Zahlen, wieder gestiegen - von 73 in 2018 auf 100.

Das ist zwar immer noch deutlich weniger als die 169 verletzten Kinder im Jahr 1999, als die Initiative der Stadt, der Polizei und der Verkehrswacht ihre Arbeit aufnahm, dennoch über 25 Prozent mehr als in 2018. „Das zeigt, dass das Thema aktuell ist und auch bleiben wird", sagt der Leiter des Arbeitskreises Verkehrssicherheit für Kinder, Hans Hamestuk vom Fachbereich Stadt- und Verkehrsplanung.

www.krefelder-fairkehr.de erstrahlt im neuen Glanz

Um weiterhin wichtige Arbeit an der Basis zu leisten und im Gespräch zu bleiben, hat die Initiative in 2020 zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. „Und mit deren Ergebnissen sind wir sehr zufrieden", sagt Fairkehr-Geschäftsführer Michael Hülsmann. Dabei schaut er mit ein wenig Stolz auf die runderneuerte Website www.krefelder-fairkehr.de, die nach Jahren ein Update durch die Agentur Reiber erfahren hat. Die Plattform erstrahlt nun in moderner, heller Aufmachung mit Kachel-Optik und gibt unter anderem Kindern und Eltern Tipps rund um das Thema Straßenverkehr. Zahlreiche Downloads, Informationen zur langen Geschichte des Krefelders Fairkehr und aktuelle Nachrichten runden das Angebot ab. Eine weitere Maßnahme war die Neuauflage der Puppenbühne der Polizei. Die erste Aufführung wurde nun absolviert. Nach über 15 Jahren waren die alten Figuren der Puppenbühne in den Ruhestand gegangen. Die „Neuen", Lisa, Tom und Freddy Fair, erleben in dem Stück mit dem Titel „Freundschaft in Gefahr", wie sie sich korrekt im Straßenverkehr verhalten sollten. Jeder Krefelder Erstklässler wird es in der Linner Burg-Schule am Danziger Platz zu sehen bekommen. Die über 60 Jahre alte Tradition der Puppenbühne wird damit erfolgreich fortgesetzt. Zwei Rundfunkspots machten auf Welle Niederrhein auf das neue Stück und die Initiative aufmerksam.

2021: Untersuchung der Mobilität und des Unfallgeschehens von Krefelder Kindern steht an

In 2020 erhielten Grundschüler erstmals die neue Verkehrsbroschüre zum „Freddys Fair Club", die den „Mobil-Pass" enthält. Er wird sie in ihrer kompletten Grundschulzeit begleiten und mit verschiedenen Maßnahmen zum sicheren Verkehrsteilnehmer erziehen. Dazu passt auch, dass Schulwegsicherungsmaßnahmen an Grundschulen durchgeführt wurden und der Kinderstadtplan von Uerdingen überarbeitet und neu herausgegeben wurde. Und natürlich geht es auch in 2021 weiter. „Wir planen eine Untersuchung der Mobilität und des Unfallgeschehens von Krefelder Kindern mit dem Fokus Freizeitverkehre. Diese haben wir zur Förderung der Bezirksregierung Düsseldorf vorgelegt", so Hülsmann, der sich bei allen Beteiligten für ihre Arbeit bedankt.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Lothar Strücken

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