Ostwall leuchtet - Ein Projekt des Krefelder Kunstvereins

Der Kunstverein Krefeld zeigt zum ersten Mal eine Ausstellung im Glaspavillon auf dem Grünstreifen des Ostwalls, Höhe Dreikönigenstraße.

Für das Projekt „Ostwall leuchtet" hat Kurator Wilko Austermann zwei künstlerische Positionen ausgewählt, die skulpturale Installationen mit Licht für den Ort entwickeln. Den Beginn der kleinen Ausstellungsreihe bestreitet Christian Theiß (bis 14. Februar). Ihm folgt im März der Künstler Alexander Föllenz. „Ostwall leuchtet" konnte realisiert werden durch die Förderung der Stiftung Kunstfonds, die zeitgenössische bildende Kunst in Deutschland unterstützt.

Christian Theiß wurde 1988 in Meerbusch geboren. Er studierte von 2006 bis 2014 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rosemarie Trockel. Sie ist eine bildende Künstlerin und war bis 2016 Professorin an der Kunstakademie. Theiß bedient sich der skulpturalen Collage, die er ins Monumentale überführt. Für den Pavillon greift der Bildhauer auf Formen im Umfeld des Pavillons zurück: Ein illuminiertes Objekt aus mehreren Edelstahlringen, die sich langsam bei wechselnden Farben drehen. Die Installation von Theiß bildet nun eine temporäre Achse zu den Spiegel-Linsen des Krefelder Künstlers von Adolf Luther auf dem Ostwall, Höhe Neue Linner Straße. Das sich stetig verändernde Wechselspiel aus Licht und Schatten in und um den Pavillon erzeugt eine besondere Atmosphäre flüchtiger Ansichten auf die Installation.Kurator Wilko Austermann, Jahrgang 1990, hat Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und an der Sapienza in Rom studiert. Austermann kuratiert seit 2014 Kunstprojekte, in denen er Künstler zu bestimmten Themen zusammenbringt. Seit einigen Jahren arbeitet er mit dem Krefelder Kunstverein für Ausstellungen zusammen.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

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