2500 Impfdosen in Krefelder Heimen verabreicht

Rund 500 Menschen in Krefelder Seniorenheimen haben inzwischen beide Corona-Impfungen erhalten und sollten damit praktisch immun gegen die Krankheit sein.

Wie Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen erklärt, seien Bewohnern und Mitarbeitern der Heime bislang rund 2500 Impfdosen verabreicht worden. Der Betrieb im Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz soll am 8. Februar beginnen, die ersten Termine sind bereits vereinbart. Da die Stadt Krefeld rund 900 Impfdosen pro Woche erhält, geht Sabine Lauxen von mindestens 700 Impfterminen pro Woche aus.

Die restlichen Dosen sind gegebenenfalls zunächst für den Rettungsdienst und andere systemrelevante Berufsgruppen gedacht. Als Leiter des städtischen Krisenstabs sieht Oberbürgermeister Frank Meyer weiterhin ein „dynamisches Infektionsgeschehen" mit leichter Tendenz nach unten. „Insgesamt sind die Zahlen noch zu hoch. Wir sehen in anderen Ländern, wie durch Mutationen schnell eine dramatische Entwicklung entstehen kann", sagt Frank Meyer. Es sei „noch viel zu früh, darüber zu reden, was man wann wieder öffnen kann", so der OB: „Allerdings müssen wir verstärkt denjenigen helfen, die existenziell von der Krise betroffen sind." Die Ratssitzung im Seidenweberhaus am 4. Februar wird wie geplant stattfinden. Darüber habe es „ein sehr konstruktives Gespräch mit allen Fraktionen und Gruppen" gegeben, betont Frank Meyer. Man sei sich einig, nur die wirklich notwendigen Beschlüsse zu fällen und alles andere schriftlich zu klären. Auch soll der Kämmerer die Gelegenheit bekommen, den Haushalt für 2021 einzubringen.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Sonja Borghoff

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