Zahl der Corona-Infizierten in Krefeld geht weiter zurück

Die Zahl der Corona-Infizierten in Krefeld geht weiter zurück.

Aktuell sind nach Angaben des Fachbereichs Gesundheit noch 217 Menschen erkrankt (Vortag: 248), 6.507 Personen gelten als genesen. Aktuell konnte keine Neuansteckung gemeldet werden, weil es technische Probleme mit der Anwendung des Landes gab. Somit blieb die Gesamtzahl positiver Fälle konstant bei 6.838. Eventuelle Nachmeldungen werden am nächsten Tag vorgenommen. Das Robert-Koch-Institut ermittelt nun eine Inzidenz von 63 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

24 Patienten werden aktuell im Krankenhaus behandelt

 

Die Krankenhäuser melden wieder etwas mehr Corona-Patienten. Aktuell müssen 24 Menschen mit schweren Symptomen behandelt werden, vier von ihnen intensivmedizinisch und künstlich beatmet. 22.293-mal mussten sich Krefelder in eine Quarantäne begeben. Im Diagnosezentrum wurden inzwischen 41.341 Erstabstriche gezählt, 119 Proben sind noch offen. In der Kindertageseinrichtung an der Steckendorfer Straße ist ein Fall von Covid-19 aufgetreten. Insgesamt 15 Kontaktpersonen müssen sich in die häusliche Absonderung begeben. An der Haltestelle Rheinstraße traf der Kommunale Ordnungsdienst eine Person ohne vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung an. Hier wird ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro fällig.

Start des Impfzentrums: „Alle arbeiten Hand in Hand"

Wochenlang war der Start des Impfzentrums am Sprödentalplatz vorbereitet, organisiert und auch herbeigesehnt worden. Entsprechend groß war die Freude aller Beteiligten über die gelungene Premiere am Montag. „Alle arbeiten Hand in Hand, man kann sich aufeinander verlassen", sagte Oberbürgermeister Frank Meyer mit Blick auf die Kooperationspartner. Entsprechend einig waren sich die Vertreter der Stadt Krefeld, der Kassenärztlichen Vereinigung und des Deutsches Roten Kreuzes in der Bewertung: Der erste Arbeitstag darf als vollständig geglückt gelten. Denn trotz Schnee, Eis und Kälte waren sämtliche älteren Menschen planmäßig erschienen, um ihren Impftermin wahrzunehmen - manche mit Rollatoren, Rollstühlen oder von Angehörigen gestützt. „Kein einziger Impfling aus Krefeld hat davon Gebrauch gemacht, den Termin auf den nächsten Tag zu verschieben- daher konnten wir 100 Prozent der Impfdosen verteilen. Um 20 Uhr waren wir fertig, und bei aller Anstrengung war das für uns ein sehr befreiender Corona-Tag", erklärte Dr. Wilhelm Stutzinger von der Kassenärztlichen Vereinigung. Auch Sabine Hilcker vom Deutschen Roten Kreuz zeigte sich zufrieden: „Die Mitarbeiter waren glücklich, und am Abend fiel uns ein Stein vom Herzen. Wir werden weiter alle Kraft und Energie hineinstecken, damit das Zentrum gut läuft." Insgesamt waren am ersten Tag 25 Mitarbeiter im Einsatz. 14 Personen haben den angebotenen Fahrdienst in Anspruch genommen. Der Impfstoff wurde gleich gegenüber in einer Apotheke aufbereitet und zum Zentrum transportiert.

Container-Fläche wird Mitte Februar verdoppelt

Die Fläche des Impfzentrums soll sich nach Aussage von Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen Mitte des Monats durch einen Anbau verdoppeln: Auf zwei weiteren Impfstraßen soll künftig der Impfstoff des Firma Astra-Zeneca verabreicht werden, während die bisherigen Einrichtungen dem Biontech-Impfstoff vorbehalten bleiben. Auch die Impfungen für die ambulanten Dienste sollen in Kürze starten: Einbezogen sind hier auch Ärzte, Physiotherapeuten oder Heilpädagogen, die regelmäßig mit der besonders gefährdeten Altersgruppe zu tun haben. In den Seniorenheimen ist derweil die erste Runde der Impfungen komplett abgeschlossen, die zweite Dosis wird nun nach und nach verabreicht.

Dank einer Kooperation mit dem Helios-Klinikum wird ab Mitte der Woche jeder positive Corona-Test aus Krefeld auf mögliche Mutationen des Virus getestet. Eben diese Mutationen sind auch der Grund, warum weiter Vorsicht und Umsicht geboten sind: „Es wäre völlig verfrüht, jetzt alles wieder auf null zu stellen. Wir wissen inzwischen: Wenn man dem Virus Raum gibt, nutzt es diesen auch", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer, Leiter des städtischen Krisenstabs.

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