7-Tages-Inzidenz bei 59,4 / KOD-Einsatz wegen Wohnungsprostitution

Angestiegen ist in Krefeld die 7-Tages-Inzidenz: Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist für Krefeld aktuell einen Wert von 59,4 (Vortag 54,5) aus.

Dieser Wert stellt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen dar. Die Gesamtzahl bestätigter Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie ist um 30 gestiegen und beträgt (Stand: Montag, 0.00 Uhr) jetzt 6973 (Vortag: 6943). Da aber gleichzeitig 30 weitere Personen - insgesamt nun 6660 - als genesen geführt werden, ist die Zahl der aktuell Infizierten mit 192 zum Vortag gleich geblieben.

Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus sind nicht zu beklagen, die Zahl beträgt weiterhin 121. Im Krankenhaus werden zurzeit 21 an Corona erkrankte Krefelder behandelt (Vortag: 20), fünf von Ihnen benötigen intensiv-medizinische Behandlung, von diesen müssen vier beatmet werden. Die Gesamtzahl der Quarantänen beträgt inzwischen 23.222 (Vortag: 23.179). Sogenannte Erstabstriche sind in Krefeld seit Beginn der Pandemie von 41.679 genommen worden, 196 Test sind noch offen.

Einsatz von KOD und Polizei gegen illegale Prostitution

Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadtverwaltung Krefeld (KOD) war am Freitag von 8 Uhr bis 20 Uhr, am Samstag von 10 Uhr bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 Uhr bis 22 Uhr im Dienst. Am Samstag gingen KOD und Polizei gemeinsam gegen einen Fall illegaler Prostitution vor: In einer Wohnung in der Innenstadt trafen die Ordnungshüter eine Prostituierte mit einem Freier an. Dieser gab offen zu, gegen Bezahlung Geschlechtsverkehr mit der Frau gehabt zu haben. Neben den Verstößen gegen das Baurecht und die Sperrbezirksverordnung bedeutet dies auch einen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung, wonach die Erbringung sexueller Dienstleistungen untersagt ist. Entsprechend erwartet den Freier nun ein Bußgeld von 250 Euro und die Frau ein Bußgeld von 1.000 Euro.

KOD kontrolliert die gefrohrenen Seen

Ein Schwerpunkt war für den Kommunalen Ordnungsdienst an dem Wochenende die Kontrolle von zugefrorenen Seen in Krefeld. Das Betreten von Eisflächen kann lebensgefährlich sein und ist untersagt. Entsprechende Schilder weisen an den Seen auf die Gefahr und das Verbot hin. Bereits am Freitag musste der KOD wiederholt Personen auf die Gefahren auf Eisflächen hinweisen. So im Uerdinger Stadtpark, den Niepkuhlen und dem Stadtwald. Auch am Samstag und Sonntag mussten vermehrt Personen durch den KOD, teilweise mit Unterstützung der Polizei, aufgefordert werden, die Eisflächen zu verlassen: Am Greiffenhorstpark waren es etwas 50 Personen, am Burggraben Linn rund 150 Personen, im Kaiserpark etwa 30 Personen, auf den Niepkuhlen sogar 250 Personen, ebenso gut 250 Personen auf dem Stadtwaldweiher. Den Aufforderungen, die Eisflächen zu verlassen, wurde zunächst Folge geleistet. Allerdings befanden sich bei Nachkontrollen meist erneut Personen auf den Eisflächen, die dann ebenfalls aufgefordert wurden, diese zu verlassen.

Karnevalsveranstaltungen oder Ansammlungen von Personen in diesem Zusammenhang stellte der KOD nicht fest.

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