Tanz NRW 21: Digitale und Bühnen-Varianten werden vorbereitet

Das landesweite biennale Festival „Tanz NRW" zeigt vom 28. April bis 9. Mai in neun Städten eine Auswahl aktueller Tanzproduktionen von Kompanien aus Nordrhein-Westfalen.

Neben der Live-Präsenz werden zurzeit auch die Möglichkeiten von digitalen Varianten durchgespielt. Seit der Gründung des Festivals beteiligt sich auch das städtische Kulturbüro mit dem Spielort Fabrik Heeder an der Veranstaltung. Das Krefelder Programm wird dank der Unterstützung durch die Sparda-Bank West möglich.In Düsseldorf, Krefeld, Essen, Köln, Bonn, Wuppertal, Mülheim, Münster und Viersen sind über 40 Vorstellungen geplant.

Das Festival wird am 28. April in Viersen zentral eröffnet. Von 140 eingesendeten Bühnenproduktionen, in denen sich Tänzer körperlich mit gesellschaftlich relevanten Themen der Gegenwart auseinandersetzen, konnten 30 ins Programm aufgenommen werden. Fünf Arbeiten feiern während des Festivals ihre Uraufführung. In der Fabrik Heeder sind vier Gastspielabende von drei Compagnien in Planung: „Hybridity" von Cocoon Dance steht am 29. April auf dem Programm. Am 2. Mai ist die Emanuele Soavi incompany eingeladen, zu zwei Uhrzeiten ihr Stück „Atlas 3 - Blu Blu Blu" zu präsentieren. An diesem Tag ist außerdem das Format „Sprungbrett < > Tanzrecherche NRW" zu Gast in der Fabrik Heeder. Neben einem Workshop soll am 8. Mai „Overhead Project" mit der neuen Produktion „Circular Vertigo" auftreten. Sowohl die analoge als auch die digitale Umsetzung der Bühnenarbeiten von „Tanz NRW" werden mit Rahmenprogrammen und diversen Vermittlungsformaten zum Dabeisein, Austauschen, Mittanzen ergänzt.

Veranstalterin und Initiatorin des Festivals ist die Tanzproduzenten-Konferenz NRW, die städteübergreifende Veranstaltergemeinschaft von Institutionen in Nordrhein-Westfalen, die sowohl Tanz veranstalten als auch produzieren. Das Kulturbüro der Stadt Krefeld hat die Tanzproduzenten-Konferenz NRW seinerzeit mitgegründet. „Tanz NRW" ist seit 2007 ein erfolgreiches Modell, das durch das nachhaltige Zusammenarbeiten dieser Tanzinstitutionen die Außenwirkung und das Interesse für den Tanz in NRW stärkt und vernetzte Strukturen aufbaut. Das Gesamtfestival wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und die Kunststiftung NRW gefördert. Das Projekt „Sprungbrett <> Tanzrecherche NRW" wird durch das NRW Kultursekretariat, Wuppertal, ermöglicht und die Aktion Mensch fördert das Format „Tanz.Access".

Foto: Alessandro_De_Matteis

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