Internationale Wochen gegen Rassismus: Solidarität. Grenzenlos

Das diesjährige Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus lautet „Solidarität. Grenzenlos.".

Noch bis 28. März läuft der offizielle Aktionszeitraum. Der Fachbereich Migration und Integration macht in Krefeld einen Monat gegen Rassismus daraus, um trotz der Corona bedingt eingeschränkten Aktionsformen möglichst viele Menschen zu erreichen. Es gibt erstmals Video-Workouts mit den Krefeld Ravens, die neben dem sportlichen Aspekt auch einen kurzen Wissens-Input rund um das Thema Rassismus bieten.

Bei den Ravens ist Rassismus nie ein Thema gewesen, hier kommen die Aktiven aus 23 verschiedenen Nationen zusammen, um gemeinsam ihrem Sport nachzugehen. Ravens-Geschäftsführer Christoph Wittfeld erklärt: „American Football ist eine internationale Sportart, bei der pro Spiel 50 Spieler zum Einsatz kommen. Jeder findet hier seine Aufgabe, wir haben kleine wendige Sportler genauso wie große kräftige Typen im Team. Alle halten zusammen, um der Mannschaft zum Erfolg zu verhelfen. Da spielt die Herkunft überhaupt keine Rolle. Das Team ist genauso international wie die Sportart." Die Ravens sind seit rund einem Jahr auch Stützpunktverein für „Integration durch Sport" in Krefeld. Die Stützpunktvereine sind das Kernstück des Bundesprogramms „Integration durch Sport". Sie leisten Integrationsarbeit an der Basis und bekennen sich zur kulturellen Vielfalt auf allen Ebenen. Ihre Mission ist es, die jeweilige Sportart allen Personen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Körperbeschaffenheit und Alter zugänglich zu machen.

Fachbereichsleiter Andreas Pamp und die städtische Integrationsbeauftragte Dr. Tagrid Yousef freuen sich über die Kooperation mit den Ravens. Diese besteht schon seit geraumer Zeit für Anti-Mobbing-Kampagnen in Schulen und hat nun mit den Anti-Rassismus-Aktivitäten ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld erreicht. So hoffen die Akteure, mehr Aufmerksamkeit für das Thema im Sport und das schon ab der Jugend zu gewinnen. Zur Verbreitung der Videos werden die sozialen Kanäle des Fachbereichs Migration und Integration und des Vereins bespielt, sowie die Internetseiten der Stadt und des Fachbereichs genutzt.

Zudem hat der Fachbereich Migration und Integration weitere Aktivitäten gegen Rassismus vorbereitet: Online-Seminare behandeln die Themenbereiche Verschwörungserzählungen, Klassismus und anti-asiatischer Rassismus. Des Weiteren wird über die Digiboards der Stadt ein Statement gegen Rassismus verbreitet. Weitere Aktionen werden von Verbänden und Organisationen wie der Diakonie Krefeld-Viersen, der Villa Merländer, der Seebrücke oder auch der FeG Krefeld organisiert.

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