Reise zu charmanten Orten: Wie der Kiosk zum Kulturraum wird

„Es gehört zu unseren Grundsätzen, dass wir solche Aktionen nicht ‚servierfertig' präsentieren, sondern die Stadtgesellschaft frühzeitig einbinden und eigene Ideen der Menschen einfließen lassen. Gerade bei diesem Thema wird sich das bestimmt lohnen. Ich denke, viele von uns haben eine Anekdote über ihren Lieblingskiosk oder ihren Stammimbiss auf Lager. Diese Geschichten möchten wir ausgraben und erzählen", sagt Claire Neidhardt, Leiterin des Stadtmarketings. So richtet sich der Aufruf an gleich drei verschiedene Zielgruppen: Neben den Kreativen sind auch Imbiss-, Kiosk- und Tankstellenbesitzer gefragt sowie jeder Bürger, der eine Anekdote zu diesem Thema beitragen kann.Die Umsetzung der Geschichten darf und soll kreativ erfolgen, indem der besondere Charme dieser „Kultorte" künstlerisch in Szene gesetzt wird. „Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass der Bezug zu dem Ort und dessen Geschichte hergestellt wird", sagt Anika Kern, die das Projekt betreut. Ob Maler, Poet, Filmer, Kabarettist, Musiker, Künstler oder Slammer - alle sind gleichermaßen aufgerufen. Allerdings muss das künstlerische Werk digitalisierbar sein, so dass es im Rahmen einer App digital ausgespielt werden kann. Diese App arbeitet auch mit „augmented reality", was den Spielraum der Beiträge erweitert. Eine erste Skizze für das jeweilige Projekt ist vorab einzureichen. Das künstlerische Budget liegt je nach Aufwand zwischen 300 und 900 Euro.Am Ende soll eine wachsende Landkarte dieser Orte entstehen. Über die App sollen die in Verbindung mit dem Ort entstandenen kulturellen Beiträge abrufbar sein und die Krefelder auf eine besondere Reise durch die Stadt und ihre kulturelle Identität mitnehmen. Für die kuratorische Begleitung hat sich das Stadtmarketing Kim Schwerm aus der freien Kulturszene an die Seite geholt. Ab heute können die Krefelder Kreativen auf www.krefelder-perspektivwechsel.de unter der Rubrik Stadtkultur das Projekt „Glamour Passion" und alle weiterführenden Informationen zum Projekt und zu einer möglichen Teilnahme finden. Betreiber solcher Orte und ihre Kunden können sich direkt per E-Mail an Anika Kern wenden.

Foto: Stadtarchiv Krefeld

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