Coronavirus: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 144,7

Stand Ostermontag, 5. April, 0 Uhr sind insgesamt 8.627 Krefelder (Sonntag: 8.582) positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Als genesen gelten inzwischen 8.046 Personen (Vortag: 7.971) nach der Infektion. Erneut ist aber auch ein Todesfall zu beklagen: Eine 68-jährige Person ist im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben, über Vorerkrankungen liegen keine Informationen vor. Somit sind in Krefeld 142 Verstorbene seit Ausbruch der Pandemie zu verzeichnen. Als aktuell infiziert gelten 439 Personen (Sonntag: 470).

Die Sieben-Tages-Inzidenz, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) für Krefeld errechnete Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, steigt mit der neuen Entwicklung von 131 am Sonntag auf 144,7. Insgesamt 30 (26) Krefelder Personen werden nach einer Corona-Infektion stationär in Krefelder Krankenhäusern versorgt. Sieben (sechs) der Patienten liegen aktuell auf der Intensivstation, fünf (drei) von ihnen werden beatmet. 18.883 Krefelder (Sonntag: 19.291) haben sich bisher in eine freiwillige oder behördlich angeordnete Quarantäne begeben. Bisher wurden 45.998 Erstabstriche durchgeführt, 362 davon sind offen.

Helios verimpft kurzfristig zu verimpfendem Biontech-Impfstoff

Das Krefelder Impfzentrum hat am Ostersonntag dem Helios-Klinikum eine Lieferung von kurzfristig zu verimpfendem Biontech-Impfstoff angeboten. Ziel war es, so viele Impfdosen wie möglich an priorisierte Personengruppen zu verimpfen. Gleichzeitig hat das Impfzentrum weitere angemeldete Personen ins Helios Klinikum geschickt. Zusätzlich sind Helios-Mitarbeitende gebeten worden, priorisierte Personengruppen zu kontaktieren. Ein Großteil der Impfdosen konnte so an diese Gruppe gemäß Corona-Impfverordnung verimpft werden. Restbestände sind dann - wie auch geübte Praxis im Impfzentrum - am Helios-Klinikum pragmatisch verimpft worden. „Wir haben mit der gemeinsamen Aktion mit Helios eine gute Lösung gefunden. Der Krefelder Weg wird auch weiterhin sein, dass keine Impfdosis ungenutzt bleiben darf", so Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen.

KOD kontrollierte während der Ostdertage

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) war am Karfreitag von 10 bis 24 Uhr und am Samstag von 10 bis 24 Uhr im Dienst. Am Freitag war ein nur ein geringes Personenaufkommen im öffentlichen Raum festzustellen. Aufgrund der Verkaufsöffnungen herrschte am Ostersamstag insbesondere in der Innenstadt mehr Betrieb. Der KOD traf insgesamt acht Personen ohne Maske an, die sich in den innerstädtischen Bereichen aufhielten, in denen eine Alltagsmaske verpflichtend vorgegeben ist. Die Verstöße werden mit einem Bußgeld von jeweils 50 Euro geahndet. Verbotswidrige Personenansammlungen wurden zumeist auf Bolzplätzen und öffentlichen Sportplätzen festgestellt (Deutscher Ring, Herbertzstraße, Vulkanstraße, Kanesdyk). Diese lösten sich mit dem Eintreffen der KOD-Dienstkräfte schnell auf. Am gestrigen Ostersonntag war nur ein geringes Personenaufkommen im öffentlichen Raum zu verzeichnen. Der KOD hat keine unzulässigen Personenansammlungen oder andere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung festgestellt.

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